Für viele Fans des FC Bayern gehört die Ballon-d’Or-Wahl 2013 bis heute zu den großen Enttäuschungen der jüngeren Vereinsgeschichte. Franck Ribéry spielte damals eine herausragende Saison, gewann mit den Münchnern das Triple – und musste sich bei der Wahl zum Weltfußballer dennoch Cristiano Ronaldo geschlagen geben.
Auch 13 Jahre später beschäftigt Ribéry diese Entscheidung noch immer. Beim Festival dello Sport in Trient sprach der Franzose offen darüber, wie sehr ihn der verpasste Ballon d’Or getroffen hat.
„Ich war der beste Spieler der Bundesliga und Europas“, erklärte die Bayern-Legende gegenüber der Gazzetta dello Sport.
Bayern-Legende hadert noch immer
Ribéry blickte 2013 auf eine außergewöhnliche Saison zurück. Unter Jupp Heynckes gewann der FC Bayern die Bundesliga, den DFB-Pokal und erstmals seit 2001 wieder die Champions League. Ribéry gehörte zu den prägenden Figuren der Triple-Mannschaft.
Entsprechend große Hoffnungen machte sich der Franzose auf den Ballon d’Or. Am Ende landete er bei der Wahl allerdings hinter Cristiano Ronaldo und Lionel Messi lediglich auf dem dritten Platz.
„Vielleicht hätte ich den Ballon d’Or verdient gehabt. Ihn nicht gewonnen zu haben, hat mir wehgetan. Es war eine Enttäuschung“, gestand Ribéry nun.
Der damalige Ausgang der Wahl beschäftigt ihn offensichtlich noch immer. Dabei geht es Ribéry vor allem um das Gesamtpaket aus individuellen Leistungen und Mannschaftserfolg, das er 2013 vorweisen konnte.
„Was hätte ich noch mehr tun können?“

Dass ihn die Entscheidung bis heute wurmt, versucht Ribéry gar nicht erst zu verbergen. „Ich habe überhaupt kein Problem damit, das zuzugeben. Es war eine magische Saison, ich habe alles gewonnen und sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft hervorragende Leistungen gezeigt.“
Anschließend stellte der frühere Flügelspieler eine Frage, die seine Enttäuschung auf den Punkt bringt: „Was hätte ich noch mehr tun können?“
Bei der Wahl setzte sich letztlich Ronaldo durch. Der Portugiese erhielt 27,99 Prozent der Stimmen, Messi kam auf 24,72 Prozent. Ribéry landete trotz seines Triple-Erfolgs mit 23,36 Prozent auf Rang drei.
Für den Franzosen blieb damit ausgerechnet in seinem erfolgreichsten Jahr die größte individuelle Auszeichnung aus. Mit der UEFA-Auszeichnung als Europas Fußballer des Jahres wurde Ribéry 2013 zwar ebenfalls persönlich geehrt, der Ballon d’Or blieb ihm während seiner Karriere jedoch verwehrt.
13 Jahre später ist deutlich zu erkennen: Ganz abgehakt hat die Bayern-Legende diese Niederlage bis heute nicht.










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