Es war ein solider Start von Jürgen Klopp als Bundestrainer. Vier Spiele, fünf Punkte und einige Erkenntnisse gab es. Das war in etwa das, was man angesichts der vielen Veränderungen und des XXL-Kaders auch irgendwie erwarten konnte.
Aber: Es gibt noch immer Probleme. Die Effizienz im Offensivspiel fehlt der deutschen Mannschaft, mal gab es in der Absicherung Unstimmigkeiten, mal wurde nicht konsequent genug nachgeschoben. In Teilen war das Pressing absolut stark, manchmal nicht auf dem besten Niveau.
Die Experten sind sich einig, dass die deutsche Nationalmannschaft Zeit braucht. Das System Klopp muss sich finden und entwickeln.
Ballack spricht über DFB-Eindrücke
Michael Ballack, der selbst 98 Spiele für den DFB absolviert hat, hat besonders die jungen Nationalspieler beobachtet.
„Wir haben doch gesehen: Er hat 44 Spieler eingeladen. Normalerweise hast du 20 bis 23 Spieler im Kader, aber er hat etwa 20 mehr eingeladen. Das sind die Spieler, die eigentlich als Nächstes kommen. Wenn wir ehrlich sind, sind sie noch nicht so weit – was sie vielleicht auch noch gar nicht sein können“, erklärte Ballack gegenüber Sky.

Was die Dichte an vielversprechenden Spielern angeht, so sieht Ballack noch Nachholbedarf: „Aber waren vom Talent her fünf, sechs Spieler dabei, bei denen du siehst: Der braucht noch ein Jahr, aber in zwei Jahren ist er da? Wenn wir kritisch sind und die vier Spiele jetzt Revue passieren lassen, dann ist das nicht der Fall. Da müssen wir ehrlich genug sein.“
Es gibt also einige interessante Spieler, aber laut Ballack werden nicht alle davon am Ende auch eine entsprechende Karriere hinlegen und in der DFB-Elf eine tragende Rolle spielen.









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