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BVB-Flirt verlängert Vertrag – mit enormer Klausel
BVBWLDBVBWLD·VonMarcel Groß

BVB-Flirt verlängert Vertrag – mit enormer Klausel

Ein 16-jähriger Stürmer aus Südamerika, der schon länger auf dem Zettel mehrerer europäischer Topklubs steht, hat sich nun mit einem besonders hohen Preisschild ausgestattet.

BVB-Flirt Bruno Cabral soll in Argentinien einen neuen Vertrag mit einer Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro unterschrieben haben. Das berichtet „TyC Sports“. Für den 16-Jährigen handelt es sich dabei um seinen ersten Profivertrag bei River Plate, einer der größten Talenteschmieden Südamerikas. Erst vor einem Jahr hatte der Traditionsklub mit Franco Mastantuono bewiesen, welches Potenzial regelmäßig aus der eigenen Jugendarbeit hervorgeht – für umgerechnet 45 Millionen Euro wechselte der Youngster damals nach Europa.

Für interessierte europäische Vereine dürfte ein Transfer von Bruno Cabral durch die neue Klausel nun deutlich teurer werden. Dass der 16-Jährige allerdings wirklich für 100 Millionen Euro wechseln wird, ist unwahrscheinlich. Jedoch ist klar, dass der Stürmer nicht für einen schmalen Taler zu haben sein wird.

Aufmerksam wurde man auf den Stürmer bereits vor einem Jahr beim Messi Cup, einem Jugendturnier von Lionel Messi in den USA. Dort weckte Bruno Cabral mit starken Leistungen das Interesse von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Sunderland. In fünf Turnierspielen erzielte er beeindruckende sieben Tore. Auch bei der U15-Südamerikameisterschaft 2025 unterstrich der Rechtsfuß seine Torgefahr eindrucksvoll und wurde mit zehn Treffern zum Toptorschützen des Turniers.

Auch auf internationaler Nationalmannschaftsebene macht Bruno Cabral bereits von sich reden. Für die U16-Nationalmannschaft Argentiniens bestritt der Stürmer bislang drei Partien und erzielte dabei vier Tore – eine starke Quote, die sein Talent zusätzlich unterstreicht.

Bei River Plate blickt Bruno Cabral nun einer vielversprechenden Zukunft entgegen. Auf sein Profidebüt muss er zwar noch warten, kaum ein anderer Nachwuchsspieler der Millonarios dürfte aber bessere Chancen auf baldige Einsätze in der ersten Mannschaft besitzen. Für europäische Interessenten gilt es allerdings, sich in Geduld zu üben: Ein Wechsel nach Europa wäre frühestens im Sommer 2028 möglich. Bis dahin bleibt Bruno Cabral genügend Zeit, sich in Argentinien weiter zu beweisen und seinen Marktwert zusätzlich zu steigern.

BVB aktiv in Südamerika

Dass der BVB auch auf dem südamerikanischen Transfermarkt aktiv mitmischt, haben die Dortmunder zuletzt bereits mit den Verpflichtungen von Justin Lerma und Kaua Prates unter Beweis gestellt. Die Schwarz-Gelben zeigen damit, dass sie bei vielversprechenden Talenten aus dieser Region nicht nur beobachten, sondern auch konkret handeln. Auch Bayer Leverkusen dürfte gute Kontakte nach Argentinien pflegen: Über den einstigen Transfer von Exequiel Palacios bestehen traditionell enge Verbindungen zwischen River Plate und der Werkself.

Justin Lerma
Foto: IMAGO

Für Bruno Cabral bedeutet die neue Vertragssituation zunächst vor allem eines: finanzielle Absicherung für River Plate und gleichzeitig ein klares Signal an interessierte Klubs, dass ein Transfer nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sein wird. Sollte sich seine positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen, dürfte das Interesse von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und weiteren europäischen Vereinen an dem jungen Stürmer eher noch zunehmen als abklingen. Bis zu einem möglichen Wechsel nach Europa bleibt den interessierten Klubs allerdings nichts anderes übrig, als die Entwicklung von Bruno Cabral aus der Ferne weiter aufmerksam zu verfolgen.

Quelle: BVBWLDZum Original

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