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Norwegen-Beschwerde: Infantino droht neuer Ärger
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Norwegen-Beschwerde: Infantino droht neuer Ärger

FIFA-Präsident Gianni Infantino kommt derzeit nicht zur Ruhe. Der norwegische Fußballverband (NFF) gibt nun bekannt, dass er bei der FIFA eine dreiteilige ethische Beschwerde zum Thema „politische Neutralität im internationalen Fußball“ eingereicht hat.

Im Mittelpunkt der Beschwerde stehen die Verleihung des FIFA-Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump, der Fall Folarin Balogun sowie der verworfene Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Dabei wird hinterfragt, ob FIFA-Präsident Gianni Infantino seine Position „missbraucht“ habe. Und es könnten Konsequenzen drohen.

Nicht nur der norwegische Verband sieht Infantino und seine Machenschaften kritisch. Viele andere Verbände, vor allem aus Europa, haben schon mitgeteilt, ihm die Unterstützung zu entziehen.

Norwegen macht Druck auf Infantino

Im Juli bestätigte NFF-Präsidentin Lise Klaveness die Absicht der Norweger, beim Weltfußballverband eine formelle Beschwerde über die Rolle von Präsident Trump bei der Aussetzung der Sperre des US-Stürmers Balogun aufgrund einer roten Karte bei der Weltmeisterschaft 2026 einzureichen. Dies folgte auf die Unterstützung der NFF für die im Dezember von der Interessenvertretung FairSquare eingereichte Ethikbeschwerde im Zusammenhang mit dem Friedenspreis.

Gianni Infantino
Foto: Getty Images

Die Investorenpläne des Weltverbands wurden innerhalb weniger Tage nach heftiger Kritik seitens der Führungsgremien aufgegeben, doch das Projekt wurde in die Beschwerde der NFF aufgenommen, die am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde.

Die NFF gibt an, sie habe die Ethikkommission der FIFA gebeten, zu untersuchen, ob Infantino und andere Funktionäre mit ihrem „Verhalten“ gegen den Ethikkodex der FIFA verstoßen haben. Dem dürfte nachgegangen werden. Momentan ist es weiterhin so, dass Infantino versuchen wird, eine neue Amtszeit zu erwirken. Er will sich zur Wahl stellen, Europa einen Gegenkandidaten finden. Bis dahin wird das Thema weiterhin sehr präsent bleiben.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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