Mit fünf Punkten aus den ersten vier Spielen hat der FC Schalke 04 den Grundstein für den Klassenerhalt und damit auch dafür gelegt, sich endlich wieder in der Bundesliga etablieren zu können. Der Weg ist zwar jeweils noch weit, doch in Gelsenkirchen ist die Zuversicht groß, dass die seit gut einem Jahr äußerst positive Entwicklung anhält. Nicht zuletzt wegen Trainer Miron Muslic, der wesentlichen Anteil am Aufschwung hat – und möglichst noch lange bleiben soll.
Muslic besitzt auf Schalke zwar noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028, doch dieses Arbeitspapier enthält eine auch für den nächsten Sommer wieder gültige Ausstiegsklausel. Der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer könnte Schalke dann für eine Ablöse zwischen fünf und acht Millionen Euro verlassen. Die genaue Summe hängt davon ab, aus welchem Land und welcher Liga der interessierte Klub käme.
Auf Schalke will man sich mit einem solchen Szenario aber idealerweise gar nicht befassen, sondern frühzeitig die Möglichkeit vom Tisch bekommen, dass Muslic den Verein mit Hilfe dieser Klausel verlässt. Laut einem Bericht der SPORT BILD will S04 im Frühjahr die Gespräche mit Muslic aufnehmen, an deren Ende eine langfristige Vertragsverlängerung bis 2029 oder 2039 stehen soll – und dann ohne Ausstiegsklausel.
Muslic hat mit Schalke noch Pläne
Die Chancen der Schalker Verantwortlichen um Sportvorstand Frank Baumann, mit Muslic auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, sind durchaus groß. Denn Muslic hat zwar den Traum, eines Tages die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina zu übernehmen, doch dafür bleibt auch in höherem Traineralter noch Zeit.

Und vor allem sieht Muslic seine Arbeit auf Schalke noch lange nicht als abgeschlossen an. Muslic will aus den Königsblauen wieder einen etablierten Bundesligisten machen, der auch andere Ziele als den Klassenerhalt verfolgen kann.









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