Beim FC Schalke 04 herrscht nach den ersten Wochen der neuen Saison durchaus eine gute Stimmung. Es gab fünf Punkte aus vier Spielen und nicht wenige Neuzugänge wurden schon gut integriert.
Im Sommer wechselte unter anderem auch Robin Gosens zu den Königsblauen. Der Spieler, der in seiner Karriere viele Erfahrungen sammelte, darunter in Italien, ist seit seiner Kindheit ein Schalke-Anhänger und hat eine besondere Beziehung zum Verein.
Deswegen wäre es auch eine umso bessere Geschichte, wenn er in den nächsten Wochen und Monaten sein Topniveau erreicht und Schalke hilft, die Klasse zu halten. Zu Beginn der Vorbereitung bremste ihn noch eine Blessur, jetzt hatte er aber in der Länderspielphase viel Zeit, um sich vorzubereiten. Auf eine Phase, die extrem intensiv wird.
Gosens will den nächsten Schritt machen
Dass der dynamische Linksfuß den Schalkern einiges geben kann, das zeigte er bereits in den letzten Wochen. Er war aber noch nicht 100 % fit und konnte noch nicht in jedem Spiel so anschieben, wie er sich das vorgestellt hatte. Gosens ist ein Spieler, der davon lebt, energisch zu spielen, seine Qualität jederzeit zu zeigen, die Fans mitzunehmen, über Emotionalität zu kommen.

Das zeigte er in Ansätzen, das soll sich jetzt festigen. Gerade als Wingback vor einer Dreierkette ist er ein Spieler, der das gesamte Spiel über dafür sorgen kann, eine gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen und schlichtweg immer wieder mit klugen Läufen, aber auch mit Flanken vor Probleme zu stellen.
Da sich das Spielsystem von Miron Muslic in den kommenden Wochen noch weiter festigen wird, geht es auch darum, dass jeder Spieler, der wichtig sein soll, auch entsprechend eingebunden wird. Funktionieren die Einzelspieler, dann funktioniert es im Team besser. Und wenn das Team bessere Strukturen aufbaut, dann funktionieren auch die Einzelspieler besser.
Gosens soll jetzt also noch intensiver spielen, mehr flanken, auf die Balance achten. Er ist derjenige, der bei Schalke auf den Außen den Ton angeben und immer wieder Zeichen setzen kann. Wenn er das jetzt noch regelmäßiger macht, dann ist er so richtig angekommen auf Schalke.









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