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Anfragen von Top-Klubs abgelehnt: Darum blieb Lemke beim HSV
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Anfragen von Top-Klubs abgelehnt: Darum blieb Lemke beim HSV

Louis Lemke gilt als das aktuell größte Talent im Nachwuchs des HSV. Längst zählt er außerdem zu den spannendsten Linksverteidiger-Versprechen Deutschlands.

Mit gerade einmal 17 Jahren hat der gebürtige Hamburger bereits mehrere Vereinsrekorde gebrochen, wurde jüngster Bundesliga-Spieler und jüngster Pflichtspiel-Torschütze der HSV-Geschichte. Dass der Youngster noch immer das Trikot der Rothosen trägt, ist allerdings alles andere als selbstverständlich.

Wie die Bild damals berichtete, bemühten sich bereits im vergangenen Herbst zahlreiche deutsche Top-Klubs um den Youngster. Demnach sollen unter anderem der FC Bayern, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt Interesse gezeigt haben. Lemke entschied sich dennoch für einen Verbleib im Volkspark und verlängerte seinen Vertrag bis 2028.

Lemke erklärt HSV-Entscheidung

Warum? Die Antwort gibt der Teenager nun in seinem ersten Interview überhaupt. „Ich wollte von Anfang an beim HSV bleiben“, erklärt Lemke gegenüber Bild. Ausschlaggebend sei vor allem die Perspektive gewesen, die ihm der Verein schon in jungen Jahren geboten habe. „Ich durfte in den Jugend-Teams fast immer in den älteren Jahrgängen spielen, das ist nicht selbstverständlich. Die Profi-Trainer setzen auf junge Spieler, das ist auch nicht selbstverständlich.“

Louis Lemke
Foto: IMAGO

Seine jüngste Entwicklung bestätigt diese Einschätzung. Bereits in der Sommervorbereitung spielte sich Lemke Schritt für Schritt in den Vordergrund. „Es war meine Chance, mich zu zeigen“, sagt der Linksverteidiger rückblickend. Nach starken Leistungen in den Testspielen folgten schließlich die Startelf-Einsätze in Verl (3:0) und Dortmund (0:2).

Auch die Familie gab den Ausschlag

Neben den sportlichen Gründen spielte aber auch das private Umfeld eine entscheidende Rolle. „Ich habe hier meine Familie, meine Freunde. Ein Leben im Internat wäre nichts für mich“, verrät Lemke.

Zumindest vorerst scheint der Weg des Eigengewächses damit klar. Der Linksfuß konzentriert sich auf seine Aufgaben beim HSV und in der deutschen Junioren-Nationalmannschaft. Nach neun Einsätzen und drei Toren für die deutsche U17 lief er in der vergangenen Länderspielpause erstmals für die U19 des DFB auf.

Lemke klettert die Karriereleiter also stetig weiter nach oben. Und auch sein nächstes Ziel formuliert er unmissverständlich: „Ich möchte weiterhin so viele Minuten wie möglich bei den Profis sammeln.“

Quelle: Nur die RauteZum Original

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