Cristiano Ronaldo sorgt derzeit für Schlagzeilen. Der 41-jährige Superstar reiste Anfang Oktober vorzeitig von der portugiesischen Nationalmannschaft ab, nachdem er in der Nations-League-Partie gegen Norwegen nicht zum Einsatz gekommen war.
Anschließend erhob „CR7“ schwere Vorwürfe gegen Nationaltrainer Jorge Jesus und warf dem Übungsleiter unter anderem Wortbruch vor. An einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft denkt Ronaldo allerdings noch nicht, wie er zuletzt auf seinen Kanäle in den sozialen Medien betonte.
Lionel Messi hat seine Karriere auf Nationalmannschaftsebene unterdessen am vergangenen Mittwoch beendet. Der 39-Jährige absolvierte beim 3:0-Sieg gegen Benin sein allerletztes Länderspiel für Argentinien. Er krönte seinen Abschied mit einem eigenen Treffer und zwei Vorlagen. Für den Weltmeister von 2022 ist jetzt also Schluss im Dress der Albiceleste, während Ronaldo weiterhin an seinen Plänen mit der Nationalmannschaft Portugals festhält. Diese unterschiedlichen Wege der beiden Superstars hat nun auch Stefan Effenberg zum Anlass für deutliche Worte genommen!
Effenberg über Ronaldo: „Er kapiert es nicht“
Stefan Effenberg (58) hat Cristiano Ronaldo (41) dafür kritisiert, dass er auch in Zukunft noch für die portugiesische Nationalmannschaft auflaufen möchte. Das geht aus einem Artikel der Sport BILD hervor, die den 58-Jährigen auf dem „Fußball-Kongress“ in Stuttgart zitiert. Demnach sei bei CR7 mittlerweile erkennbar, dass er nicht mehr der Spieler ist, an den man sich aus seinen besten Zeiten erinnere. Insbesondere seit der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer stehe fest, dass er „nicht mehr der Ronaldo ist, so wie wir ihn so schön in Erinnerung haben“, betont Effenberg.

„Ein Spieler muss irgendwann verstehen, dass die Zeit zu gehen jetzt reif ist“, so der dreifache deutsche Meister weiter. Genau diesen Zeitpunkt habe Ronaldo seiner Meinung nach jedoch verpasst: „Aber er kapiert es nicht.“ Als Gegenbeispiel führt Effenberg Lionel Messi (39) an. Der langjährige Rivale von Ronaldo habe die richtige Entscheidung getroffen, indem er seine internationale Karriere mit einem letzten Länderspiel gegen Benin in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beendet hat. „Und deshalb wird Messi über ihm stehen“, lautet das klare Urteil von Effenberg.
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Ronaldo denkt indes offenbar noch nicht an einen Rücktritt. Nachdem er das portugiesische Nationalteam zuletzt vorzeitig verlassen hatte, machte der Offensivmann deutlich, seine Karriere für Portugal fortsetzen zu wollen. Effenberg interpretiert in diesem Zusammenhang, dass der 41-Jährige weiterhin nach dem Weltmeistertitel strebe. Um diesen zu gewinnen, müsste der Superstar allerdings bis 2030 warten – dann wäre er 45 Jahre alt. Effenberg bewertet dieses Szenario als unrealistisch: „Das wird nicht funktionieren.“
Ronaldo spielt seit 2003 für die portugiesische A-Nationalmannschaft. Seither lief der Angreifer 234-mal für sein Land auf, wobei er 146 Tore erzielte und 45 weitere vorbereitete. 2016 gelang dem Team um CR7 in Frankreich der Gewinn der Europameisterschaft. Lionel Messi krönte sich mit Argentinien unterdessen 2021 und auch 2024 zum Sieger der Copa America. 2022 führte er die Albiceleste in Katar zum Weltmeistertitel. Insgesamt sammelte der 39-Jährige seit 2005 208 Einsätze für Argentinien. Dabei schoss er 126 Tore und bereitete 69 weitere Treffer vor.









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