Beim FC Bayern laufen die Planungen für die Zeit nach Manuel Neuer. Dabei rückt offenbar auch ein alter Bekannter wieder in den Fokus der Münchner.
Die Torwartfrage beim FC Bayern dürfte die Verantwortlichen in den kommenden Monaten weiter beschäftigen. Manuel Neuer hat ein Karriereende nach der laufenden Saison bislang lediglich als „wahrscheinlich“ bezeichnet, gleichzeitig wird Jonas Urbig intern als langfristige Nummer eins aufgebaut. Dennoch halten die Münchner offenbar nach weiteren Optionen für ihr künftiges Torwartteam Ausschau.
Dabei soll nun auch Johannes Schenk wieder ein Thema sein. Laut tz beschäftigt sich der FC Bayern mit einer möglichen Rückkehr des 23-Jährigen, der aktuell auf Leihbasis beim belgischen Erstligisten SK Beveren spielt.
Schenk gehört eigentlich dem SC Preußen Münster. Nach dem Abstieg der Westfalen in die 3. Liga wurde der Keeper nach Belgien verliehen, um weiterhin auf hohem Niveau Spielpraxis zu sammeln. Dort überzeugt er mit starken Leistungen und zählt statistisch zu den auffälligeren Torhütern der Liga.
„Ich möchte hier Verantwortung übernehmen, das Maximum aus mir herausholen und den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen. Dazu kommt, dass ein Wechsel ins Ausland nicht nur sportlich, sondern auch persönlich eine wertvolle Erfahrung ist“, erklärte Schenk bei transfermarkt.de.
Bayern besitzt offenbar weiterhin eine Rückkaufoption
Für den FC Bayern ist der Name Schenk besonders interessant, weil es eine enge gemeinsame Vergangenheit gibt. Der Torhüter wurde über Jahre am Campus ausgebildet und spielte ab der U17 für die Münchner. 2023 wechselte er zunächst auf Leihbasis zu Preußen Münster, ein Jahr später folgte der feste Transfer.
Schon bei seinem damaligen Wechsel sicherten sich die Bayern dem Vernehmen nach eine Rückkaufoption. Genau diese könnte nun wieder relevant werden.
Schenk steht in Münster noch bis 2028 unter Vertrag. Laut tz verfolgen die Bayern seine Entwicklung weiterhin aufmerksam. In Belgien gehört der 23-Jährige sowohl bei den Paraden als auch bei den verhinderten Gegentoren pro 90 Minuten zu den fünf besten Torhütern der Liga.

Über eine mögliche Rückkehr nach München hält sich Schenk selbst zurück. „Meine Zeit beim FC Bayern war für mich sehr schön und prägend und ich habe dort unglaublich viel mitgenommen. Grundsätzlich beschäftige ich mich aber nicht mit irgendwelchen Szenarien, sondern konzentriere mich auf meine aktuelle Situation. Mein Ziel ist es, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und dafür halte ich es gerade als junger Torhüter für sehr wichtig, regelmäßig auf dem Platz zu stehen und Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln“, sagte er transfermarkt.de.
Für die Bayern könnte Schenk perspektivisch vor allem deshalb interessant sein, weil neben Urbig weitere Plätze im Torwartteam neu besetzt werden müssen. Sollte Neuer im Sommer tatsächlich aufhören, braucht der Klub hinter seinem designierten Nachfolger eine neue Struktur.
Ob Schenk dabei tatsächlich zurück an die Säbener Straße kehrt, ist noch offen. Klar ist aber: Dank Rückkaufoption und starker Entwicklung in Belgien bleibt der ehemalige Campus-Keeper für den FC Bayern eine interessante Personalie.










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