Nach dem Bundesliga-Aufstieg stehen auf Schalke wichtige Personalentscheidungen an. Bei Hasan Kurucay kommt nun Bewegung in die Zukunftsfrage.
Auf Schalke könnten in den kommenden Monaten einige richtungsweisende Personalentscheidungen fallen. Gleich sieben Verträge im aktuellen Kader enden im Sommer 2027. Doch längst nicht bei jedem dieser Profis erscheint eine weitere Zusammenarbeit wahrscheinlich. Anders sieht es bei Hasan Kurucay aus: In die Zukunft des Innenverteidigers soll nun Bewegung kommen.
Kurucay hat sich nach dem Bundesliga-Aufstieg als wichtiger Bestandteil der Schalker Defensive unter Trainer Miron Muslic etabliert. Umso mehr beschäftigte den 29-Jährigen zuletzt, dass andere Mitspieler bereits neue Arbeitspapiere erhielten, während es mit ihm noch keine Gespräche gab. „Natürlich bin ich im Kopf ein bisschen enttäuscht, wenn ich sehe, dass meine Teamkollegen mit guten Leistungen neue Verträge bekommen“, sagte Kurucay.
Inzwischen zeichnet sich jedoch eine neue Entwicklung ab. Nachdem Schalke bei anderen Personalien zunächst schneller gehandelt hatte, sollen laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten nun auch Gespräche mit Kurucay zeitnah zum Thema werden. Seine Leistungen in der Bundesliga haben seinen Stellenwert noch einmal unterstrichen. Sport-Boss Frank Baumann hatte bereits zuvor erklärt: „Hasan ist jemand, der seit mehr als einem Jahr richtig gute Leistungen bringt, wir sind sehr zufrieden mit ihm und seiner Entwicklung.“
Sieben Verträge laufen aus: So plant Schalke mit Kurucay und Co.
Bei mehreren anderen Spielern mit auslaufenden Verträgen sind die Perspektiven laut Ruhr Nachrichten deutlich schlechter. Finn Porath spielt in den Bundesliga-Planungen praktisch keine Rolle mehr und kam stattdessen bereits für die U23 zum Einsatz. Janik Bachmann muss sich ebenfalls mit wenig Spielzeit begnügen. Für Bryan Lasme wiederum könnten die wiederkehrenden Verletzungsprobleme zum entscheidenden Hindernis auf dem Weg zu einem neuen Vertrag werden.

Eine besondere Situation besteht bei Edin Dzeko. Der 40 Jahre alte Angreifer könnte seine beeindruckende Karriere nach der Saison beenden. Kevin Müller dürfte dagegen weiterhin gute Argumente für einen Verbleib besitzen. Als Vertreter von Loris Karius genießt der erfahrene Torhüter intern große Wertschätzung.
Noch nicht absehbar ist die Entwicklung bei Ron Schallenberg. Nach seiner Sperre zu Saisonbeginn bekam Satoshi Tanaka seine Chance und überzeugte. Für Schallenberg bedeutet das einen neu entfachten Konkurrenzkampf – und die kommenden Monate könnten entscheidend dafür werden, wie seine Schalke-Zukunft aussieht.








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