Nur wenige Wochen nach seiner Verpflichtung wachsen bei Juventus Turin offenbar bereits die Zweifel an Nick Woltemade. Der von Newcastle United ausgeliehene Nationalspieler kommt unter Luciano Spalletti bislang kaum zum Zug. Im Hinblick auf den kommenden Sommer beschäftigen sich die Verantwortlichen deshalb schon mit anderen Stürmern.
Nach Informationen der Gazzetta dello Sport verstärkte Woltemades vergebene Großchance beim deutschen 2:0 gegen Serbien die Skepsis in Turin. Der 1,98 Meter große Angreifer schoss den Ball aus kürzester Distanz über das leere Tor. In der Serie A kam er bislang dreimal als Joker zum Einsatz und stand insgesamt nur 48 Minuten auf dem Platz. Sein einziges Juventus-Tor erzielte er per Elfmeter beim 5:0 gegen NEC Nijmegen in der Europa League.
Woltemade-Ersatz? Drei Stürmer stehen auf der Juventus-Liste
Woltemade versteht sich trotz seiner Größe nicht als klassischer Strafraumstürmer. Seine Stärken liegen im Zurückfallen, in der Ballbehauptung und im Zusammenspiel. Juventus verfügt hinter der Spitze jedoch bereits über mehrere spielstarke Optionen und sucht offenbar eher einen klaren Neuner.
Als mögliche Kandidaten gelten Mateo Retegui, Folarin Balogun und Antonio Raimondo. Retegui steht bei Al-Qadsiah unter Vertrag und kennt die Serie A aus seiner Zeit bei Atalanta. Balogun bringt durch seine Stationen bei Monaco, Reims und Arsenal internationale Erfahrung mit. Der 22 Jahre alte Raimondo gehört dem FC Bologna und überzeugt derzeit während seiner Leihe zu Frosinone. In seinen ersten fünf Ligaspielen erzielte er vier Tore.

Woltemades Leihe läuft bis Juni 2027. Juventus zahlte dafür dem Vernehmen nach vier bis fünf Millionen Euro, sicherte sich allerdings keine Kaufoption. Newcastle besitzt dadurch weiterhin die vollständige Kontrolle über den bis 2031 gebundenen Angreifer.
Der deutsche Nationalstürmer dürfte sich seine Anfangszeit in Italien anders vorgestellt haben. Bleibt seine Rolle in Turin unverändert, dürfte die Leihe nach nur einer Saison planmäßig enden.










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