Die Stürmer dürften nicht erfreut sein. Wenn am Sonntag (11. Oktober, 17:30 Uhr) der SC Freiburg den FC Schalke 04 empfängt, treffen zwei der besten Abwehrreihen der Bundesliga aufeinander. SC-Coach Julian Schuster (41) hat Respekt vor den Knappen.
Freiburgs Schlussmann Mio Bachkhaus (22) musste bislang dreimal dem Ball aus dem eigenen Netz holen. Sein Gegenüber Loris Karius (33) ärgerte sich über vier Gegentreffer. Noch besser steht lediglich das Spitzenduo Borussia Dortmund und Bayern München mit nur zwei Gegentoren da.
In der Offensive offenbart sich jedoch ein Klassenunterschied. Während die spielfreudigen Breisgauer bereits 72 Torschüsse abfeuerten und daraus zwölf Treffer erzielten, agierte Königsblau im Angriff bislang eher harmlos. Mageren 43 Torannäherungen stehen auf Schalker Seite lediglich drei Treffer gegenüber. Wenig verwunderlich, dass die Freiburger doppelt so viele Punkte auf der Habenseite stehen haben als S04 (10:5).
Vor dem anstehenden Sonntagsspiel zollte der Freiburger Chef-Trainer dem kommenden Gegner großen Respekt. Auf der Pressekonferenz am Freitag richtete Schuster der Schwäbischen Zeitung zufolge ein dickes „Kompliment“ an die Königsblauen und lobte deren Defensivarbeit. Schalke verteidige „leidenschaftlich im Kollektiv“ sowie aus einer großen Überzeugung heraus, schwärmt der 41-Jährige. Da die Elf von Miron Muslic (44) nur extrem wenig zuließe, sei es für jeden Gegner „sehr unangenehm“, gegen sie anzutreten. Aus diesem Grund stellte er seine Mannschaft bereits auf ein echtes „Geduldsspiel“ ein.
Lob für Remis gegen FC Bayern
Die Schalker reisen mit einer Serie von drei ungeschlagenen Partien im Gepäck an, in denen sie gleich zweimal die Null halten konnten. Gegen Branchenprimus Bayern München erkämpfte sich der Revierklub ein beachtliches 0:0. „Das haben in den letzten Wochen und Monaten nicht arg viele Mannschaften geschafft“, adelte Schuster die torlose Nullnummer des Aufsteigers gegen den Rekordmeister.

Er wolle die Schalker jedoch „nicht nur auf das Verteidigen beschränken“, betonte der 41-jährige Freiburger Coach. Das Muslic-Team schalte nach Ballgewinnen extrem schnell um und strahle zudem bei ruhenden Bällen große Gefahr aus. Sie seien „gefährlich bei Standards“, warnte er seine Elf vor den Qualitäten der Gäste.
Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht eine klare Sprache. Im Oberhaus feierte der Sport-Club gegen Schalke zuletzt fünf Siege in Serie – und zwar ohne einen einzigen Gegentreffer. Die jüngsten drei Begegnungen in Freiburg endeten alle mit einem 4:0-Erfolg der Freiburger.










Kommentare