Wenn der BVB am heutigen Mittwoch in Norwegen bei Bodö/Glimt spielt, dann könnte es eine interessante Partie werden. Einerseits, weil die Mannschaft der Norweger schon den ein oder anderen Topgegner ärgern konnte.
Andererseits aber auch, weil auf Kunstrasen gespielt wird. Das hat so manchen Gegner vor Probleme gestellt in den letzten Jahren.
„Dann spielen wir noch auf einem Kunstrasenplatz. Das haben die Spieler, glaube ich, das letzte Mal im Jugendbereich gemacht. Aber man sollte die Stärken von Bodø/Glimt nicht nur darauf reduzieren, dass sie daraus ihre Heimstärke ziehen“, erklärte Lars Ricken im Vorfeld der Partie.
Kovac und Ryerson sprechen über Kunstrasen
Auch Trainer Niko Kovac wurde zu den besonderen Umständen, also dem Kunstrasen, befragt. „Viele Spieler kennen Kunstrasen. Es ist natürlich etwas Anderes, aber es ist keine Ausrede. Alle Mannschaften müssen hier auf Kunstrasen spielen, da müssen wir es auch annehmen. Deswegen machen wir das Abschlusstraining eben auch hier, um den Jungs die Chance zu geben, sich daran zu gewöhnen“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Trotz der Umstände will Kovac den eigenen Fußball auf den Platz bringen: „Wir wollen trotzdem unser Spiel durchdrücken. Sicherlich ist es mit den Richtungswechseln auf so einem Untergrund schwieriger. Aber das bedeutet, dass man alles etwas anpassen muss.“
Auch Julian Ryerson, der ebenfalls der Pressekonferenz der Schwarzgelben beiwohnte, äußerte sich zum ungewohnten Geläuf. „Es ist schwieriger zu pressen, finde ich. Wir müssen das ausgleichen. Ich glaube viele von uns kennen es von früher. Wir müssen es auch nicht größer machen, als es ist, aber der Unterschied ist schon da“, so der Norweger.
Durch das Abschlusstraining auf eben jenem Kunstrasen sollten die Dortmunder aber ein wenig besser gefasst sein auf das, was sie erwartet.










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