Der VfB Stuttgart bekam es in der Champions League am Mittwoch auswärts mit Slovan Bratislava zu tun. Nach einem erfolgreichen Auftakt der Schwaben sollte jetzt auch der erste Auswärtssieg her. Die Marschroute war klar: Es sollte frühzeitig eine Basis für das Weiterkommen geschaffen werden.
Gerade am Wochenende hatte Stuttgart schon ein Erfolgserlebnis gefeiert und in Paderborn gewonnen. Jetzt war Nachlegen angesagt. Sebastian Hoeneß wechselte ein wenig, unter anderem stand Dzenan Pejcinovic, der im Sommer aus Wolfsburg kam, von Anfang an auf dem Platz.
Auch wenn Bratislava als Underdog in das Spiel ging, wussten die Stuttgarter, dass sie hier eine Mischung aus Physis und schnellem Umschalten erwarten kann, weswegen eine gute Balance auf dem Feld unabdingbar war.
Undav lässt den Knoten platzen
Und: Auch die Chancenverwertung der Schwaben sollte eine Rolle spielen, diese war mitunter in den letzten Wochen nämlich alles andere als ideal. Die Mischung aus diesen beiden Komponenten ideal umzusetzen war also entscheidend. Die Schwaben mussten direkt zu Beginn einen ersten Angriff der Hausherren verdauen, konnten aber die erste Gefahr überstehen. Auch die Stuttgarter zeigten sich früh mit einer ersten guten Offensivaktion. Josha Vagnoman schloss nach acht Minuten einmal ab, aber diese Möglichkeit führte nicht zu einem Tor. Das Spiel bestimmten die Stuttgarter nach zehn Minuten dann immer konsequenter.

Nach etwas mehr als 20 Minuten hatte der VfB eine riesengroße Chance nach einem ruhenden Ball. Doch am Ende konnten die Verteidiger von Slovan den Ball direkt vor der Linie noch klären. Es dauerte aber nicht mehr lange bis zur Führung. In der 29. Minute platzte der Undav-Knoten. Der Stürmer schoss den Ball eiskalt in die lange Ecke. Stuttgart hatte die Partie im Anschluss weiter im Griff, spielte es klug. Kurz vor der Pause hatte Chris Führich noch eine gute Chance mit einem Schuss auf die rechte Ecke. Danach war dann Halbzeit!
Stuttgart macht den Deckel drauf
Stuttgart startete ordentlich in die zweite Halbzeit, musste dann aber einen Rückschlag hinnehmen, als Suleiman Camara den Ausgleich erzielte. Das Tor musste aber noch einmal auf Abseits geprüft werden und nach einiger Zeit, die verging, wurde dann auf Abseits entschieden. Das war durchaus knapp. Bratislava spielte jetzt ohnehin ein wenig besser und machte mehr richtig. Dennoch traf Stuttgart zum 2:0, profitierte dabei von einem abgefälschten Ball, der am Ende als Eigentor von Sandro Cruz gewertet wird.
Die Schwaben waren danach weiterhin spielbestimmend, ließen nicht allzu viel anbrennen. In der Schlussphase machten die Stuttgarter dann das 3:0, Ermedin Demirovic erhöhte für die Gäste noch einmal. Es blieb dann auch beim 3:0.










Kommentare