Mit großen Vorschusslorbeeren empfangen, kam er bei Eintracht Frankfurt nicht so groß heraus wie erhofft. Nach der Rückkehr in seine norwegische Heimat zum FK Bodö/Glimt läuft es aber für Jens Petter Hauge (27). Gegen Borussia Dortmund möchte der Außenstürmer am (Mittwoch, 21 Uhr) wieder wirbeln.
Am 10. Dezember 2025 ärgert Hauge den BVB, als er in der 75. Minute einen 1:2-Rückstand noch egalisierte. Am Elfmeterpunkt kam er frei zum Schuss und überwand Keeper Gregor Kobel (28) zum 2:2-Endstand. Auf der Website des norwegischen Erstligisten berichtet er daher auch über „gute Erinnerungen“.
Diese hat er auch an sein Bundesligadebüt für die Hessen. Am 14. August 2021 gelang Hauge gleich zum Einstand ein Treffer. Allerdings gingen die Frankfurter Signal Iduna Park mit 2:5 unter. „Dortmund ist einer der größten Vereine Deutschlands, es wird etwas Besonderes sein, sie wiederzusehen“, freut er sich schon auf das Duell mit der Borussia.
Seine Bilanz in Frankfurt fällt eher durchwachsen aus. Der Stürmer bestritt insgesamt 55 Einsätze für die SGE. Allerdings gelangen dem Offensivakteur lediglich drei Treffer und fünf Torvorlagen. Seine Ablösesumme von mehr als acht Millionen Euro rechtfertigte er mit dieser Statistik ganz gewiss nicht. Immerhin gewann er mit der Eintracht 2022 die Europa League.
Glücklich in Bodö
Nach einer zwischenzeitlichen Leihe nach Belgien zu KAA Gent kehrte Hauge 2024 für vier Millionen Euro zu seinem Jugendklub zurück. Für Bodö stand er seitdem 188 Mal auf dem Platz und verzeichnete starke 33 Tore und 35 Assists.
„Es ist eine gute Mannschaft“, lobt der Ex-Bundesligaprofi den BVB. „sehr schnell, sie laufen viel und sind unglaublich schnell im Konter.“ Genau deshalb müsse sein Team versuchen, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten.

Im zurückliegenden Sommer fuhr Hauge mit Norwegen zur Fußball-WM. Allerdings blieb ihm meist nur die Zuschauerrolle. Obgleich die Skandinavier bis in das Viertelfinale vordrangen, gönnte sein Trainer Stale Solbakken (58) ihm lediglich sieben Einsatzminuten.
Ein Erfolgsrezept, um gegen Dortmund zu bestehen, besitzt der 16-malige Internationale aber schon. „Wir werden unser eigenes Spiel spielen und hoffentlich das Spiel mit dem Ball kontrollieren“, sagt Hauge, „hart pressen und ihnen so wenig Zeit wie möglich lassen.“











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