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Meiste Transfers: Schalke macht am liebsten Geschäfte mit Mainz
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Meiste Transfers: Schalke macht am liebsten Geschäfte mit Mainz

Schalke trifft auf Mainz 05. Ein Blick auf die Transferhistorie zeigt, wie eng beide Klubs seit der Jahrtausendwende verbunden sind.

Wenn Schalke 04 auf Mainz 05 trifft, geht es nicht nur um wichtige Bundesliga-Punkte. Auch auf dem Transfermarkt verbindet beide Vereine eine lange Geschichte. Laut Transfermarkt.de wechselten seit dem Jahr 2000 insgesamt elf Spieler zwischen den Klubs. Das Gesamtvolumen: 33,95 Millionen Euro. Auffällig ist dabei, dass die teuersten Transfers allesamt von Mainz nach Gelsenkirchen führten. Gewissermaßen half der S04 den Nullfünfern beim Aufschwung und schwang selbst zwischenzeitlich in die zweite Liga ab.

Johannes Geis kostete 2015 stolze 10,5 Millionen Euro. Der Mittelfeldspieler konnte die Erwartungen nicht dauerhaft erfüllen und ist mittlerweile vereinslos. Für Adam Szalai legte Schalke 2013 acht Millionen Euro auf den Tisch. Der Ungar war auf Schalke jedoch hauptsächlich als Ersatz für Klaas-Jan Huntelaar eingeplant.

Christian Fuchs wechselte 2011 für 3,8 Millionen Euro zu den Königsblauen. Der Österreicher entwickelte sich später zum Premier-League-Sieger mit Leicester City und traf unter anderem beim 4:3-Sieg der Schalker im Bernabeu. Der erste Ablösewechsel seit der Jahrtausendwende war 2005 Mimoun Azaouagh, der für 650.000 Euro kam, sich mit nur 16 Einsätzen aber nicht durchsetzen konnte.

Schalke lehnte ein 45-Millionen-Angebot für Suat Serdar ab

Der teuerste Wechsel war 2018 der von Suat Serdar. Für elf Millionen Euro kam der Mittelfeldspieler nach Gelsenkirchen und schaffte später sogar den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft. Medienberichten zufolge soll Schalke kurz vor der Corona-Pandemie ein Premier-League-Angebot über 45 Millionen Euro für ihn abgelehnt haben.

Daneben gab es zahlreiche ablösefreie Wechsel. Eric Maxim Choupo-Moting kam 2014 aus Mainz nach Schalke. Auch Tim Hoogland, Danny Latza, Niklas Tauer und Aymen Barkok liefen nach ablösefreien Transfers für beide Vereine auf.

Die Verbindung reicht weit über Spieler hinaus. Christian Heidel prägte Mainz als Manager, ehe er von 2016 bis 2019 Schalkes Sportvorstand wurde. Rouven Schröder wechselte ebenfalls zwischen beiden Klubs und hinterließ auf Schalke ebenfalls verbrannte Erde. Peter Perchtold arbeitete als Co-Trainer unter Domenico Tedesco in Gelsenkirchen und gehörte auch zum Mainzer Trainerteam.

Christian Heidel als Manager des FSV Mainz 05.
Photo by Selim Sudheimer/Getty Images

Weitere bekannte Namen mit Stationen bei beiden Vereinen sind Lewis Holtby, Christian Clemens, Roman Neustädter, Jan Kirchhoff, Sepp van den Berg, Loris Karius, Alexander Schwolow, Niko Bungert, Mathias Abel, Christian Wetklo, Christoph Moritz, Tom Krauß, David Wagner und Sebastian Polter.

Beim kommenden Duell geht es nun wieder um Punkte: Schalke steht nach fünf Spieltagen bei fünf Zählern, Mainz will nach der 3:4-Niederlage gegen Leverkusen zurückschlagen. Das letzte Aufeinandertreffen im Mai 2023 entschied Schalke durch einen späten Elfmeter von Marius Bülter mit 3:2 für sich.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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