Fabian Reese, Stürmer vom VfL Wolfsburg, polarisiert. Das hat er schon bei Hertha BSC gemacht. Seit seinem Wechsel zu den Niedersachsen ist das aber noch einmal ein größeres Thema geworden.
Unter anderem aufgrund einiger Reaktionen der Fans in den Sozialen Medien. Nicht nur nach dem Wechsel, sondern auch während der Saison. Reese wird in den Stadien ausgepfiffen, im Netz beleidigt.
Schalke-Torhüter Loris Karius hat jetzt Verständnis dafür gezeigt, dass sich Reese aus den Sozialen Medien zurückgezogen und die Reißleine gezogen hat.
Karius hat Verständnis für Reese
Schon August räumte der Wolfsburger nach einem Spiel beim Karlsruher SC ein, dass ihn die Reaktionen der Fans beschäftigen. „Mir tut es sehr weh. Es ist einfach verletzend“, sagte Reese damals.
„Grundsätzlich kann jeder selbst entscheiden, ob er ein Profil macht und wie viel er zeigt. Social Media bringt Vorteile mit sich“, sagte nun Schalke-Keeper Karius zum Instagram-Abschied von Reese. „Das Negative überwiegt aber wahrscheinlich ein bisschen. Jeder Anonyme kann irgendeinen Mist ins Netz stellen.“ Der Torhüter weiß auch „Wer mehr polarisiert, bekommt mehr ab. Das ist die Schattenseite von Social Media.“

Für Reese selbst bleibt zu hoffen, dass er die Situation jetzt in den Griff bekommt und sich nicht zu sehr davon herunterziehen lässt. Mit Buhrufen im Stadion kann man noch eher umgehen, als mit dauerhaften Beleidigungen drumherum. Klar ist aber auch, dass es den Spieler beschäftigt, sonst hätte er diese Maßnahme nun nicht ergriffen.
Auch Karius hat in der Vergangenheit schon ähnliche Dinge erlebt. Bis zu einem gewissen Punkt müsse man darüberstehen, aber alles kann man auch nicht unkommentiert lassen oder ohne eine Reaktion über sich ergehen lassen.










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