Der FC Bayern erwischt im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig einen Traumstart. Nach knapp 30 Minuten führt der deutsche Rekordmeister bereits mit 3:0 und hat die Partie weitgehend unter Kontrolle. Doch während die Münchner auf dem Rasen für Begeisterung sorgen, spielt sich an der Seitenlinie eine ungewöhnliche Szene ab. Trainer Vincent Kompany kann seine Mannschaft nicht wie gewohnt lautstark dirigieren.
Luis Díaz brachte die Bayern bereits in der zwölften Minute mit 1:0 in Führung. Aleksandar Pavlovic (26.) und Michael Olise (34.) legten direkt nach.
Mit rund 70 Prozent Ballbesitz und einem deutlichen Chancenplus dominieren die Münchner das Geschehen in der Allianz Arena.
Eigentlich beste Voraussetzungen für Kompany, der normalerweise kaum eine Minute ruhig an der Seitenlinie verbringt. Doch ausgerechnet gegen Leipzig muss sich der Belgier zurückhalten.
Hüftprobleme! Kompany kann Bayern nicht wie gewohnt coachen
Wie der Pay-TV-Sender Sky während der Partie berichtet, plagt sich Kompany mit einer Verletzung herum. Der 40-Jährige hat offenbar Hüftprobleme, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit deutlich einschränken.
Deshalb sitzt der Bayern-Trainer während des Spiels überwiegend auf der Bank, statt wie gewohnt in seiner Coaching-Zone auf und ab zu laufen.
Sportdirektor Christoph Freund bestätige gegenüber Sky, dass Kompany angeschlagen ist: „Er ist nicht ganz fit, deshalb sitzt er so viel. Er ist auch ein bisschen kränklich, deswegen übernimmt unser Co-Trainer heute“.
Für die Zuschauer bietet sich damit ein ungewohntes Bild. Normalerweise gehört Kompany zu den aktivsten Trainern der Bundesliga. Immer wieder gibt er lautstarke Anweisungen, korrigiert die Positionierung seiner Spieler und versucht, seine Mannschaft mit energischen Gesten anzutreiben.
Gegen Leipzig muss er diese Aufgabe weitgehend seinem Trainerteam überlassen.
Co-Trainer Aaron Danks übernimmt das Kommando

Co-Trainer Aaron Danks hat aufgrund der Beschwerden das Kommando an der Seitenlinie übernommen. Der Engländer übernimmt damit während der Partie einen Großteil der direkten Kommunikation mit den Spielern auf dem Platz.
Kompany verfolgt das Geschehen dagegen überwiegend im Sitzen.
Sportlich scheint sich die ungewohnte Situation zunächst nicht negativ auszuwirken. Die Münchner präsentieren sich gegen RB Leipzig von Beginn an hochkonzentriert und nutzen ihre Chancen konsequent.
Nach den jüngsten Unentschieden gegen den FC Augsburg und Viking Stavanger deutet zur Halbzeit der ersten Hälfte vieles darauf hin, dass der Rekordmeister wieder in die Erfolgsspur zurückfinden könnte.
Für Kompany bleibt zumindest die Hoffnung, dass seine Mannschaft ihm mit einer überzeugenden Leistung einen möglichst entspannten Abend beschert.









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