Der VfB Stuttgart hat es am Samstag nicht geschafft, der eigenen Favoritenrolle gerecht zu werden und beim HSV zu gewinnen. Stattdessen gab es eine weitere Niederlage, mit 0:1 musste man sich den Rothosen geschlagen geben.
Während die Stuttgarter in Europa die Euphoriewelle reiten, kommen sie im grauen Ligaalltag einfach nicht in Tritt. Sechs Zähler aus sechs Spielen sind zu wenig. Das holte man kurioserweise in der Königsklasse in zwei Partien.
Und so begaben sich die schwächelnden Schwaben nach dem späten Nackenschlag in Hamburg jetzt auf die Suche nach Tugenden, die man vorher eigentlich regelmäßig auf den Platz brachte. Eine gewisse Ratlosigkeit ist spürbar, aber auch eine Wut.
Stuttgart sieht einige Probleme
„Wir müssen anfangen, im Kopf zu haben, dass wir derzeit keine Spitzenmannschaft sind. In den letzten Jahren haben wir solche Dinger gezogen“, erklärte ein sichtlich frustrierter Deniz Undav nach dem Spiel. Sein Problem ist derzeit auch die mangelnde Effizienz. Er spielte nicht schlecht, traf den Pfosten, zeigte Einsatz.

Jubeln konnte aber nun einmal der HSV und nicht Stuttgart. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir das Spiel auch über weite Strecken im Griff hatten“, sagte Sebastian Hoeneß zwar, zur Wahrheit gehörte aber, dass der HSV in jedem Nadelstich eine gewisse Gefahr ausstrahlte.
Das nächste Highlight steht für den VfB schon an, jetzt geht es gegen Atletico in der Champions League. Nach den zwei Siegen ist es ein Feiertag für die Stuttgarter, den man bewusst genießen kann. Dann muss man aber den Fokus darauf legen, wie man es schafft, in der Liga wieder in die Spur zu finden. Denn Abende wie diesen gegen die Colchoneros will man in Zukunft häufiger erleben.










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