Der sechste Bundesliga-Spieltag ist vorüber und es gab einige packende Duelle zu sehen. Eintracht Frankfurt eröffnete den Spieltag mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln, der FC Bayern sprang wieder an die Tabellenspitze und Borussia Mönchengladbach steckt noch tiefer im Schlamassel.
Der BVB verpasste es, sich eine bessere Ausgangslage zu verschaffen und patzte in Berlin beim FC Union. die SV Elversberg lieferte einmal mehr ein Spektakel.
Es war ein ereignisreicher und lehrreicher Spieltag. Drei Lehren stechen besonders hervor.
Leverkusen liegt im Bayern-Jäger-Ranking vorn
Vor dem sechsten Spieltag grüßte der SC Freiburg von der Tabellenspitze, danach ist es einmal mehr der FC Bayern. Die Frage, die sich jedes Jahr stellt, ist die: Wer kann der ärgste Konkurrent der Bayern werden? Wir wird eigentlich immer der BVB genannt dieser Tage. Doch Dortmund hat gerade zum dritten Mal in Folge gepatzt.
Das sorgt dafür, dass Bayer Leverkusen in dieser Kategorie deutlich mehr an Ansehen gewinnt. Die Werkself hat es nämlich geschafft, den SC Freiburg zu schlagen. Hinzu kommt, dass Patrik Schick an jedem der ersten sechs Spieltage getroffen hat.

Und generell: Nach einem durchwachsenen Start hat sich Bayer in dieser Saison längst gefangen. Die Abläufe fangen an, immer besser zu funktionieren und vor allem Ibrahim Maza ist ein genialer Spieler in guter Form. Es ist nur eine Momentaufnahme, aber momentan ist Bayer der Bayern-Jäger Nummer eins, was die Leistung angeht.
Alarmstimmung in Gladbach
Bei Borussia Mönchengladbach liegen die Nerven blank. Nicht nur wurde das zweite Spiel unter Alexander Blessin verloren, im sechsten Saisonspiel gab es auch insgesamt die sechste Niederlage. Trainer Blessin fand nachher klare Worte: „Wir waren mutlos. Es war Angsthasenfußball teilweise. Das ist es, was mich ärgert. Es war jetzt nicht so, dass wir in Köln Angshasenfußball gespielt haben. Aber heute war es echt zu wenig. Hoffenheim will teilweise gar nichts nach vorne machen, aber wir machen nichts dagegen Das war viel zu behäbig!“
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Mittlerweile weiß wohl jeder, dass es ein erbitterter Kampf gegen den Abstieg in Mönchengladbach wird. Und das ist keine gute Ausgangslage, gerade, weil manch ein Spieler das offensichtlich noch nicht zu 100 % verinnerlicht hat. Dass der Trainer die Dinge so klar anspricht, kann durchaus für einen Weckruf sorgen. Und es ist womöglich auch aus diesem Grund der Fall gewesen, dass Blessin so deutlich wurde. Bleibt zu hoffen, dass es im Team auch ankommt.
Demichelis zahlt massiv Lehrgeld
Martin Demichelis spielte am Samstagabend im Topspiel mit RB Leipzig beim FC Bayern. Nachdem die Leipziger zuletzt aufsteigende Tendenzen zeigten und zwei Spiele gewannen, war die Hoffnung natürlich groß, dass in München etwas gehen wird. Doch das Gegenteil war der Fall. Mit 1:6 wurde RB aus dem Stadion gefegt.
Dabei zahlte der neue Trainer Lehrgeld. Er dachte, ein Ansatz mit einer etwas höher stehenden Abwehr würde die Bayern unter Druck setzen. Es spielte dem Rekordmeister aber in die Karten. Dass er dann auch noch auf Lukas Klostermann setzte, der einen Horror-Abend erlebte, setzte dem ganzen Spiel die Krone auf.
Demichelis hat massiv Lehrgeld gezahlt und muss sich mit Kritik auseinandersetzen, weil er nicht zeitnah gemerkt hat, dass er etwas anpassen muss. Er muss sich schnell entwickeln, um den Ansprüchen gerecht zu werden.









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