Luis Díaz hat beim FC Bayern seine Ladehemmung abgelegt. Beim 6:1 gegen RB Leipzig traf der Kolumbianer dreimal. Sportvorstand Max Eberl führt die Wende auf eine gezielte Pause zurück.
Der 29-Jährige war der prägende Akteur der Partie. Neben seinen drei Toren bereitete er das 2:0 vor, das Aleksandar Pavlovic erzielte. Zuvor hatte der Flügelspieler über Wochen mit der Verwertung seiner Möglichkeiten zu kämpfen.
Die Zahlen verdeutlichen den Umschwung. In den ersten vier Bundesliga-Spielen stand für Díaz bei einem Expected-Goals-Wert von 3,1 nur ein einziger Treffer zu Buche. Gegen Leipzig reichten ihm Chancen im Gesamtwert von 0,61 xG für drei Tore.
Eberl verweist auf zwei Wochen Sonderurlaub
In der Mixed Zone wurde Eberl auf den Leistungssprung angesprochen. „Lucho hat die Pause gut getan, die zwei Wochen Erholung waren hilfreich“, sagte der Sportvorstand. Der Klub hatte Díaz während der jüngsten Länderspielpause in Abstimmung mit dem kolumbianischen Verband für zwei Wochen freigestellt.

Grund dafür war die hohe Belastung des Angreifers in den vergangenen Monaten. „Lucho hat letzte Saison extrem viel gespielt, dann kam noch die WM“, erklärte Eberl und ergänzte, die Erwartung sei danach riesig gewesen. „Die Erholung war hilfreich, er ist frischer, er ist bereit“, betonte er.
Arsenal wartet ohne den gesperrten Olise
Freie Tage zur Belastungssteuerung setzt der Klub nicht zum ersten Mal ein. Schon im vergangenen Dezember gab Trainer Vincent Kompany Díaz einige Tage frei, als er wegen eines Platzverweises in der Champions League gesperrt fehlte. Alphonso Davies konnte in der jüngsten Länderspielpause seine Flitterwochen nachholen.
Bereits beim 3:3 gegen Viking Stavanger hatte Díaz getroffen, gegen Leipzig legte er nun nach. Am Mittwoch trifft der FC Bayern in der Champions League auf den FC Arsenal. Michael Olise fehlt dort gesperrt, entsprechend dürfte auf Díaz in der Offensive mehr Verantwortung zukommen.











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