Der FC Bayern muss vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal weiterhin um Vincent Kompany bangen. Der 40-Jährige kämpft mit gesundheitlichen Problemen und konnte seine Mannschaft bereits beim 6:1-Kantersieg gegen RB Leipzig nicht wie gewohnt von der Seitenlinie aus betreuen. Auch für das Duell mit den Londonern am Mittwoch ist noch offen, ob der Belgier wieder aktiv coachen kann.
Schon während der Partie gegen Leipzig war aufgefallen, dass sich Kompany ungewöhnlich wenig bewegte. Der Bayern-Trainer verbrachte nahezu die gesamte Begegnung auf der Auswechselbank und überließ seinen Assistenten die Anweisungen an die Mannschaft.
Nach dem Abpfiff fehlte der 40-Jährige sowohl bei den TV-Interviews als auch auf der Pressekonferenz. Sportvorstand Max Eberl übernahm stattdessen die Medienrunde und erklärte die gesundheitlichen Probleme des Bayern-Coaches.
Kompany hat Probleme beim Stehen und Treppensteigen
Wie die tz berichtet, ist weiterhin unklar, ob Kompany am Mittwoch gegen Arsenal wieder in gewohnter Manier an der Seitenlinie stehen kann.
Der Belgier kämpft derzeit mit einem grippalen Infekt, der offenbar auch bestehende körperliche Beschwerden verstärkt. Insbesondere längeres Stehen und Treppensteigen bereiten dem Bayern-Trainer momentan Probleme.
Bereits gegen Leipzig hatte Kompany deshalb einen Großteil der Partie im Sitzen verfolgt.
In der Halbzeitpause wurde er von Betreuern und Mannschaftsarzt Roland Schmidt begleitet. Um sich den beschwerlichen Weg durch den Spielertunnel zu ersparen, nutzte der Bayern-Coach einen Seitenausgang.
Eberl hatte nach der Partie erklärt, wie sehr Kompany derzeit eingeschränkt ist. „Vinnie hat sich mit einem Virus durch die Woche gequält und hat ständig Vitamine genommen. Es geht ihm wirklich nicht gut“, berichtete der Sportvorstand.
Hinzu kommen Probleme an der Hüfte, die den Belgier zusätzlich belasten.
Danks könnte gegen Arsenal erneut übernehmen

Sollte Kompany bis Mittwoch nicht ausreichend fit werden, haben die Münchner bereits eine Lösung. Nach Informationen der tz würde vor allem Co-Trainer Aaron Danks erneut die aktive Leitung an der Seitenlinie übernehmen.
Der Engländer hatte bereits gegen Leipzig einen Großteil der Anweisungen gegeben und die Mannschaft gemeinsam mit dem übrigen Trainerteam betreut.
Ein vollständiger Ausfall Kompanys muss damit allerdings nicht verbunden sein. Denkbar ist auch, dass der Belgier wie gegen Leipzig auf der Trainerbank sitzt und die operative Betreuung seinen Assistenten überlässt.
Grundsätzlich zeigte sich Eberl zuletzt zuversichtlich, dass Kompany beim Arsenal-Spiel dabei sein kann. „Er lässt es sich nicht nehmen, so lange es geht, bei der Mannschaft zu sein. Wir gehen fest davon aus, dass es für Mittwoch kein Problem ist“, erklärte der 53-Jährige.
Für die Bayern wäre es dennoch wünschenswert, wenn ihr Cheftrainer rechtzeitig wieder vollständig einsatzfähig wäre.
Schließlich wartet mit Arsenal einer der anspruchsvollsten Gegner der bisherigen Saison.
Ob Kompany am Mittwoch wieder wie gewohnt an der Seitenlinie steht oder seine Assistenten erneut stärker gefordert sind, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden.










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