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Das überrascht: HSV-Star plötzlich nicht mehr erste Wahl!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Das überrascht: HSV-Star plötzlich nicht mehr erste Wahl!

Eigentlich ging Jordan Torunarigha als klarer Stammspieler in sein zweites HSV-Jahr. Doch aktuell hat ein Teamkollege die Nase vorne.

Die Rede ist von Warmed Omari, der die Siege über Köln, Hoffenheim und Stuttgart allesamt in der Startelf erlebte. Dabei agierte der komorische Nationalspieler in den vergangenen Wochen keinesfalls fehlerfrei. Bei seinem Joker-Comeback in Leipzig verschuldete er das fünfte Gegentor und auch in den darauffolgenden Spielen leistete er sich gleich mehrfach Ballverluste mit potenziell fatalen Folgen.

Sein Faustpfand: Omari besitzt eine Qualität, welche der HSV-Hintermannschaft ansonsten weitgehend abgeht. Er ist der mit Abstand passstärkste Verteidiger und dazu in der Lage, linienbrechende Bälle mit großem Raumgewinn zu spielen. Zudem kann er mit dem Spielgerät am Fuß andribbeln und so immer wieder wichtige Meter überbrücken.

All diese Stärken zeigt Omari nun als linker Bestandteil der Dreierkette. Also ausgerechnet auf jener Position, wo mit Torunarigha normalerweise der einzige Linksfuß unter allen HSV-Innenverteidigern zu Hause ist. Omari kommt hier aber ebenfalls am besten zurecht. „Warmed spielt gerne dort, weil er so oft auf seinen rechten Fuß reinziehen und dann verlagern kann. Und man muss sagen, dass er in letzter Zeit sehr gute Spiele macht. Ich freue mich für ihn“, erklärte Abwehrboss Sebastiaan Bornauw (via Mopo) nach dem Stuttgart-Sieg.

Warmed Omari
Foto: IMAGO

HSV xx

Torunarigha wiederum befindet sich für den Moment in der ungewohnten Rolle des Herausforderers. Das war letztmals zu Beginn der letzten Saison der Fall, als der 29-Jährige nach seinem Wechsel einen alles andere als einfachen Start beim HSV hatte. Nach einer komplizierten Vorbereitung samt mehrerer Fehler kamen Achillessehnenprobleme und ein wochenlanger Ausfall hinzu.

Mitte der Hinrunde arbeitete sich Torunarigha allerdings mehr und mehr in die Mannschaft und zählte spätestens seit November 2025 zum gesetzten Stammpersonal. Zur Wahrheit gehört auch: Der Nigerianer überzeugt seitdem nicht immer restlos, besitzt bei vielen HSV-Fans zudem nicht das allerbeste Standing. Trotzdem erwies er sich als weitgehend verlässliche Stütze und besaß maßgeblichen Anteil daran, dass die Rothosen in der abgelaufenen Spielzeit nur 54 Gegentreffer kassierten und in dieser Hinsicht zum soliden Mittelfeld der Bundesliga zählten.

Diesen Status muss sich Torunarigha jedoch erst einmal zurückholen. Nach dem ersten Zu-Null-Spiel dieser Saison ist nicht zwangsläufig davon auszugehen, dass Merlin Polzin seine Dreierkette gegen den SC Paderborn (Samstag, 15.30 Uhr) verändern wird.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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