Michael Olise gehört zu den herausragenden Spielern des FC Bayern. Der französische Offensivstar begeistert mit seinen Dribblings, seiner Technik und seiner enormen Torgefahr. Seine Leistungen haben nun sogar einen bemerkenswerten Vergleich hervorgerufen. Bayern-Legende Lothar Matthäus sieht beim 24-Jährigen Parallelen zu keinem Geringeren als Diego Maradona.
Bei einer Veranstaltung des Sportwettenanbieters Interwetten sprach Matthäus über den Bayern-Star und dessen besondere Qualitäten. Dabei erinnerte ihn vor allem der Umgang der gegnerischen Mannschaften mit Olise an den argentinischen Weltmeister von 1986.
Der Rekordnationalspieler verwies darauf, dass Olise ähnlich wie einst Maradona regelmäßig mit harten Fouls gestoppt werde.
Für Matthäus ist das auch ein Zeichen dafür, wie schwierig der Franzose für seine Gegenspieler zu verteidigen ist.
Matthäus zieht überraschenden Maradona-Vergleich
Die Parallele zwischen Olise und Maradona bezieht sich dabei vor allem auf die Behandlung durch die gegnerischen Verteidiger. Beide Spieler waren beziehungsweise sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten immer wieder Ziel von Fouls.
Gerade Olise bekommt das in der laufenden Saison regelmäßig zu spüren. Der Franzose gehört zu den wichtigsten Offensivspielern der Münchner und wird von seinen Gegenspielern entsprechend intensiv bearbeitet.
Allerdings hat der 24-Jährige zuletzt auch selbst für negative Schlagzeilen gesorgt.
Beim 3:3 gegen Viking Stavanger in der Champions League sah Olise die Gelb-Rote Karte. Dadurch fehlt er dem Rekordmeister ausgerechnet im wichtigen Heimspiel gegen den FC Arsenal am Mittwoch.
Matthäus ist überzeugt, dass diese Sperre den Bayern-Star besonders hart trifft. „Die größte Strafe für ihn ist, dass er nach seiner Roten Karte am Mittwoch gegen Arsenal gesperrt ist“, erklärte der 65-Jährige.
Der ehemalige Bayern-Kapitän geht damit davon aus, dass Olise durch das Verpassen eines solchen Topspiels bereits ausreichend bestraft ist.
„Lasst ihn so, wie er ist!“

Neben seinen sportlichen Qualitäten sorgt Olise auch mit seiner Persönlichkeit immer wieder für Diskussionen.
Der französische Nationalspieler gilt als ausgesprochen zurückhaltend. Interviews gibt er nur selten, öffentliche Auftritte abseits des Fußballplatzes gehören ebenfalls nicht zu seinen bevorzugten Beschäftigungen.
Für Matthäus ist das allerdings überhaupt kein Problem. „Lasst ihn so, wie er ist!“, lautete seine klare Botschaft.
Der Rekordnationalspieler sieht offenbar keinen Grund, warum sich Olise verändern sollte, nur um den Erwartungen der Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Beim FC Bayern dürfte man vor allem hoffen, dass der 24-Jährige nach seiner Sperre schnell wieder auf dem Platz für Schlagzeilen sorgt.
Gegen Arsenal muss Vincent Kompany zunächst ohne seinen Unterschiedsspieler auskommen. Mit neun Toren und fünf Vorlagen in zehn Pflichtspielen gehört Olise zu den produktivsten Offensivspielern der Münchner.
Der Vergleich mit Maradona unterstreicht jedenfalls, welchen Stellenwert sich der Franzose mittlerweile erarbeitet hat – auch wenn Matthäus damit ausdrücklich nicht die gesamte sportliche Klasse beider Spieler gleichsetzt.










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