Die Nachfolge für Vincenzo Montella als Nationaltrainer der Türkei ist geklärt. Wunschkandidat Arda Turan konnte nicht verpflichtet werden, allerdings steht bald eine andere Legende an der Seitenlinie.
Nach jüngst vier Niederlagen in Folge sollte Schluss sein für den italienischen Übungsleiter Vincenzo Montella, der seit 2023 die türkische Nationalmannschaft trainierte. Der Italiener führte die fußballbegeisterten Türken noch bei der Europameisterschaft 2024 bis ins Viertelfinale, bei der WM im Sommer musste er jedoch einen schweren Rückschlag hinnehmen. Schon nach der Vorrunde reisten die Türken aus Nordamerika ab, der Negativtrend setzte sich mit vier Niederlagen in der Nations League fort.
Daher ist seit einigen Wochen Schluss für Montella, seitdem arbeitete der türkische Verband intensiv an der Nachfolge. Zuletzt wurde der ehemalige Mittelfeld-Star Arda Turan mit der reizvollen Aufgabe in Verbindung gebracht. Doch der 39-Jährige sagte ab, er wolle lieber beim ukrainischen Topklub Schachtjar Donezk unter Vertrag bleiben, wo er im letzten Jahr anheuerte. Die Türkei scheint dennoch eine türkische Legende als neuen Chefcoach präsentieren zu können.
Türkische Nationalmannschaft: Ex-Besiktas-Coach Yalcin übernimmt
Jetzt herrscht Klarheit: Sergen Yalcin übernimmt die türkische Auswahl. Der 53-Jährige machte sich wie Turan bereits als Fußballer einen Namen. Für die türkische Nationalmannschaft absolvierte der einstige Profi 37 Länderspiele und erzielte dabei fünf Tore.
Nach seinem Karriereende 2008 begann Yalcin als Jugendtrainer bei Besiktas und sammelte anschließend Erfahrungen bei mehreren türkischen Vereinen. Seinen bislang größten Erfolg feierte er in der Saison 2020/21, als er Besiktas zum Double aus Meisterschaft und Pokal führte. Im Sommer 2025 kehrte er zu seinem Herzensklub zurück, trat jedoch Mitte Mai wieder zurück und war seitdem ohne Trainerjob. Sein mögliches Debüt als türkischer Nationaltrainer wäre für den 12. November gegen Belgien vorgesehen, drei Tage später stünde das Duell mit Frankreich an.

Mit dem 53-jährigen Trainer wurde im Verlaufe der letzten Tage eine Einigung erzielt. Er hat nun selbst, ebenso auch der Verband, die Unterschrift bestätigt.









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