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Eintracht-Knall: Neue Details zum Krösche-Aus enthüllt
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Eintracht-Knall: Neue Details zum Krösche-Aus enthüllt

Markus Krösches Abschied von Eintracht Frankfurt war länger geplant als bislang bekannt. Die Entscheidung, seinen Vertrag bis 2028 nicht zu erfüllen, stand beim 46-Jährigen schon seit geraumer Zeit fest. Offen war lediglich der Zeitpunkt.

Wie die Sport Bild berichtet, reifte der Entschluss im September. Während der Länderspielpause flog Krösche mit seiner Frau nach Mallorca und kam dort zu dem Schluss, sofort aufzuhören. Nach der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am Sonntag fuhr er persönlich zu Trainer Adi Hütter und erklärte ihm seine Entscheidung in einem rund einstündigen Gespräch. Wenig später machte die Eintracht die Trennung öffentlich.

Strategie-Streit führte zum Krösche-Aus

Hauptgrund für den Bruch waren unterschiedliche Vorstellungen über den Kurs des Vereins. Krösche musste jeden Sommer einen Transferüberschuss von rund 70 Millionen Euro erwirtschaften, um die hohen Kosten im Profibereich zu decken. Der Klub will künftig sparsamer wirtschaften. Das Modell, Talente günstig zu holen und teuer weiterzuverkaufen, gilt zudem als ausgereizt, weil junge Spieler immer teurer werden.

Hinzu kamen Fehler wie die Verpflichtung von Trainer Albert Riera und ein umstrittenes Immobiliengeschäft. Krösche hatte zunehmend das Gefühl, dass Erfolge wie der Europa-League-Sieg 2022 oder Transfererlöse von über 500 Millionen Euro kaum noch zählten. Bei der Mitgliederversammlung am Montag erklärte er unter Tränen, ihm habe zuletzt die volle Antriebskraft gefehlt. „Ich war in den letzten Jahren ein Eintrachtler, und ich werde immer ein Eintrachtler bleiben“, sagte er und erhielt stehende Ovationen.

Markus Krösche
Foto: IMAGO

Krösche wollte einer Entlassung zuvorkommen. Seine Zukunft dürfte in Mailand liegen, die Gespräche mit der AC Milan über den Posten des Head of Football sind fortgeschritten. Weil sein Vertrag mit reduziertem Grundgehalt weiterläuft, kassiert Frankfurt bei einem Wechsel eine Ablöse von voraussichtlich drei bis fünf Millionen Euro. Der neue Vorstandsvorsitzende Axel Hellmann muss nun zügig einen Nachfolger präsentieren, um vor dem Winter Planungssicherheit zu schaffen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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