Jarell Quansah lässt seine Zukunft bei Bayer Leverkusen offen. Der 23 Jahre alte Abwehrspieler, um den sich mehrere europäische Topklubs bemühen, wollte sich vor dem Europa-League-Spiel bei OFI Kreta nicht zu den Spekulationen äußern. Stattdessen verwies er auf die laufende Saison.
Gegenüber der BILD sagte der englische Nationalspieler nach der Landung in Heraklion: „Ich muss mich nur darauf konzentrieren, in dieser Saison zu spielen. Ich spiele so viele Spiele wie möglich und versuche, mich zu verbessern. Mehr kann ich nicht tun.“ Real Madrid, der FC Arsenal und sein Ausbildungsklub Liverpool werden mit ihm in Verbindung gebracht.
Quansah überzeugt in neuer Rolle als Rechtsverteidiger
Sportlich hat Quansah zuletzt eine neue Aufgabe übernommen. Sowohl in Leverkusen als auch in der englischen Nationalmannschaft verteidigt der gelernte Innenverteidiger derzeit rechts in einer Viererkette. Seine Laufstärke und sein starker Spielaufbau kommen ihm dabei zugute. Die neue Position sieht er als Chance, sich weiterzuentwickeln und offensiv mehr Einfluss zu nehmen. Ob er lieber zurück ins Abwehrzentrum möchte, ließ er mit einem Lächeln in Richtung Trainer Carles Martinez offen.

Auch die Entwicklung der Mannschaft stimmt ihn zuversichtlich. Leverkusen gewann zuletzt fünf Pflichtspiele in Folge. Die gewachsene Stabilität führt Quansah vor allem auf mehr Führung in der Abwehr zurück. „Ich habe zum Beispiel mit Eddy Tapsoba in rund 50 Spielen zusammengespielt und eine Verbindung aufgebaut“, erklärte er.
Leverkusen hatte Quansah im Sommer 2025 für 35 Millionen Euro aus Liverpool geholt, kurz nachdem er mit England die U21-EM gewonnen hatte. In seiner ersten Saison bestritt er 28 Bundesligaspiele und erzielte vier Tore. Im Sommer wurde er mit England WM-Dritter. Sein Vertrag läuft bis 2030.
Eine Sonderstellung besitzt Liverpool. Die Reds können Quansah bis zum 15. Juni 2027 für festgeschriebene 70 Millionen Euro zurückholen. Ob sie die Option ziehen, ist offen. Im August hatte talkSPORT berichtet, dass Liverpool die Summe zu hoch erschien.










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