Der 1. FC Nürnberg hatte am Samstagabend in der 2. Bundesliga den 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Beide Mannschaften wollten hier ein Zeichen setzen und den Kontrahenten bezwingen.
Nürnberg musste auf den Zoma-Ausfall reagieren und sich offensiv ein wenig neu strukturieren, der FCK setzte wieder einmal auf seine starke Defensive, die bisher das Markenzeichen war. Gerade gegen eine sehr spielstarke Mannschaft sollte das den Ausschlag geben.
Nürnberg und Kaiserslautern liefern sich Fight
Die Anfangsphase des Spiels ging auf jeden Fall an den FCK. Eine Doppelchance von Kanaté und Skyttä konnte nach zwei Minuten nicht genutzt werden, ein Volley von Kanaté vier Minuten später ebenfalls nicht. Der FCK war schneller im Kopf, schneller auf den Beinen, hatte auch weitere Chancen.
Nürnberg brauchte knapp 20 Minuten, bis man selbst in Erscheinung trat. Ein Porstner-Kopfball landete per Bogenlampe auf der Latte und war wie eine Art Initialzündung für Nürnberg. Ein Ghrieb-Schlenzer der Nürnberger wurde von Krahl herausragend pariert, wenig später brachte Scobel keinen richtig guten Abschluss mehr zustande. Jetzt war das Spiel deutlich ausgeglichener, weiterhin auf einem sehr ordentlichen Niveau. Der Club zeigte sich spielfreudig, hatte kurz vor der Pause noch eine Chance durch Ghrieb, aber wieder war Krahl zur Stelle.

Auch die erste Chance nach der Pause gehörte Nürnberg, doch Scobel schloss zu hektisch ab. Auf der Gegenseite entwischte Tazemeta der FCN-Defensive und traf nur den Pfosten. Es ging also gleich munter weiter. 53 Minuten waren vorüber als der FCN erneut eine gute Chance hatte, doch Krahl wurde mehr und mehr zum Spieler des Spiels, wieder rettete er gegen Scobel. Nach 57 Minuten fiel dann das erste Tor. Und zwar für die Gäste. Ein Yardimci-Kopfball in die lange Ecke sorgte für die Führung für Kaiserslautern.
Im Anschluss wurde die Partie zum ersten Mal seit langer Zeit ein wenig durchwachsener, aber nicht lange. Nürnberg erhöhte das Risiko, Kaiserslautern hatte eine große Chance und diesmal war Reichert mit einer sehr guten Parade dran. Das Spiel blieb dadurch offen. Und es blieb interessant, weil fast jeder Ball, der in den Strafraum flog, potenziell gefährlich war. Auch einen Markhiev-Freistoß konnte Krahl parieren. Der FCN versuchte viel, sogar Torhüter Reichert kam bei ruhenden Bällen nach vorn. Es blieb aber beim Auswärtssieg, der FCK steht jetzt auf Platz drei!









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