Nach seinem Siegtreffer gegen Frankfurt darf Maximilian Beier auf ein DFB-Comeback hoffen. BVB-Trainer Niko Kovac macht sich bei Bundestrainer Jürgen Klopp für seinen Schützling stark.
Maximilian Beier hat Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt zum Sieg geschossen und damit auch ein deutliches Zeichen in Richtung Nationalmannschaft gesetzt. Beim knappen 1:0-Erfolg avancierte der 24-Jährige mit einem sehenswerten Treffer zum Matchwinner. BVB-Trainer Niko Kovac nutzte die Gelegenheit, um seinen Schützling bei Bundestrainer Jürgen Klopp ins Gespräch zu bringen.
Besonders pikant: Klopp verfolgte die Partie im Stadion und konnte sich persönlich von Beiers Qualitäten überzeugen. Der Offensivspieler war erst in der 67. Minute eingewechselt worden, entschied die Begegnung jedoch mit einem präzisen Schlenzer aus der Distanz.
Kovac zeigte sich anschließend begeistert und sprach sich indirekt für eine Rückkehr seines Angreifers ins DFB-Team aus. „Ich habe gehört, dass der Bundestrainer im Stadion war. Vielleicht hat er sich ja mit diesem Tor auch ein bisschen bewerben können. Würde mich freuen.“ Für Beier wäre eine erneute Berufung eine besondere Genugtuung. Bei Klopps ersten Länderspielen im September hatte der ehemalige Hoffenheimer trotz überzeugender Leistungen gefehlt. Die Entscheidung hatte ihn enttäuscht, allerdings nicht aus der Bahn geworfen.
BVB-Star Beier: Kovac schwärmt, Klopp muss entscheiden
Stattdessen lieferte Beier auf Vereinsebene weitere Argumente. Bereits beim 1:0 gegen Stuttgart hatte er den entscheidenden Treffer erzielt. Auch Kovac schätzt insbesondere die Einstellung und Vielseitigkeit seines Spielers. „Das ist eben Maxi – ein sehr bescheidener junger Mann. Egal, was man ihm sagt und wo man ihn hinstellt, er gibt immer sein Maximum.“

Allerdings könnte ausgerechnet Beiers Flexibilität einer DFB-Rückkehr im Weg stehen. Beim BVB wird der gelernte Mittelstürmer häufig auf der linken Schienenposition eingesetzt. Eine vergleichbare Rolle existiert in Klopps System nicht.
Dennoch darf sich Beier berechtigte Hoffnungen machen. Für die anstehenden Länderspiele gegen Serbien am 13. November und die Niederlande am 16. November könnte der Dortmunder wieder eine ernsthafte Option werden. Mit weiteren überzeugenden Auftritten dürfte er seine Chancen zusätzlich verbessern.










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