Es war ein schweres Spiel für den FC Bayern am Sonntag beim SC Freiburg. Der Rekordmeister startete gut, lag auch zur Pause komfortabel mit 2:0 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Gastgeber aber stärker, kam zum Anschluss. Am Ende gewannen die Bayern mit 3:1, sprangen wieder vorbei an Borussia Dortmund und empfangen den BVB nächste Woche als Tabellenführer.
Die Leistung der Bayern war über weite Strecken gut, lediglich am Ende wurde es noch einmal eng, weil die Gastgeber noch einmal Hoffnung schöpften und sich einige Chancen erarbeiten konnten.
Eberl: „Wissen noch nicht, was wir heute geleistet haben“
Im Anschluss an den wichtigen Sieg in Freiburg äußerte sich der Sportvorstand des FC Bayern, Max Eberl, bei DAZN zur Partie.
„Ich glaube, wir wissen noch gar nicht, was wir heute geleistet haben. Nach der Woche, nach diesen Hürden, die wir zu überspringen hatten. Die Geschichte mit Joshua Kimmich, die Verletzung von Luis Diaz, der Schock um Vincent Kompany. Das alles musste man erst einmal verarbeiten. Deswegen war das heute auch ein außergewöhnlicher Sieg, es war mehr als nur ein Sieg“, erklärte ein sichtlich gelöster Eberl.

Weiterhin erklärte er: „Natürlich haben wir Probleme momentan, aber wir lamentieren nicht. Das ist der Kader, mit dem arbeiten wir. Und so kamen ja in der letzten Saison auch Spieler wie Lennart Karl in den Fokus. Die Mannschaft hat 80 Minuten lang nahezu ein perfektes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben das Spiel vorher nicht klargemacht, deswegen kamen wir am Ende noch einmal in die Bredouille. Aber wie wir es dann verteidigt haben, wie geschlossen wir gekämpft haben, das war sehr gut.“
Michael Olise war es, der die Bayern nach einer Drangphase der Freiburger direkt nach dem 1:2, einem Eigentor von Tom Bischof, erlöste. Dabei profitierte der Franzose von einem Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber.











Kommentare