In der Bundesliga bekam es der FC Bayern heute auswärts im Topspiel mit dem SC Freiburg zu tun. Die Bayern gingen als Favorit, aber auch sehr angeschlagen in die Partie.
Sieben Spieler fehlten dem Rekordmeister, hinzu kam auch noch der Ausfall von Vincent Kompany, der momentan im Krankenhaus behandelt wird.
Die Vorzeichen waren also alles andere als ideal für den FCB. Trotzdem stand eine gute Elf auf dem Platz, unter anderem mit Lennart Karl und Konrad Laimer, der heute im Mittelfeld agierte.
Upamecano und Gnabry bringen die Bayern in Führung
Das Spiel begann extrem intensiv. Bayern war gegen den Ball hellwach, ließ Freiburg nicht zur Entfaltung kommen und gewann auch wichtige Zweikämpfe. Freiburg hatte Mühe, das eigene Spiel durchzuziehen. Die Schärfe im Spiel der Bayern, die bisher mitunter in den Auswärtsspielen fehlte, war vollkommen vorhanden. Und nach einer Viertelstunde belohnte sich der Rekordmeister. Dayot Upamecano erzielte das 1:0, nachdem er den Angriff selbst eingeleitet hatte. Bedient wurde er von Michael Olise, lief alleine in Richtung Tor zu und blieb eiskalt vor Mio Backhaus.

Die Bayern waren extrem giftig, griffig in den Zweikämpfen, ließen Freiburg gar nicht zur Entfaltung kommen. Nathaniel Brown, Lennart Karl und Michael Olise hatten weitere Abschlüsse, Backhaus war zweimal zur Stelle, Karl zielte zu hoch. Es war beeindruckend, mit wie vielen Sprints und intensiven Läufen Bayern hier vorging, um Freiburg den Zahn zu ziehen. Und spielerisch sah es auch gut aus, als Serge Gnabry nach 41 Minuten von Brown eingesetzt wurde und den Ball lässig an Backhaus zum 0:2 vorbeischob. Das war auch der Pausenstand.
Freiburg-Druck am Ende
Direkt nach der Pause wurden die Freiburger etwas giftiger, waren aggressiver in den Zweikämpfen. Einen ersten Abschluss gab es auch, zudem setzten die Gastgeber Akzente in den Zweikämpfen, allerdings auch einmal überhart, als Jan-Niklas Beste Brown abräumte. Ein Matanovic-Schuss sorgte mal für Gefahr, Urbig war hier aber zur Stelle. Wenig später zeigten sich die Bayern wieder in der Offensive. Der eingewechselte Ismael Saibari scheiterte an Backhaus.
Das Spiel plätscherte jetzt ein wenig mehr vor sich hin als in vielen Phasen der ersten Halbzeit, Bayern wurde aber nicht nachlässig, sondern blieb kontrolliert. Saibari sorgte derweil durchaus für Belebung. Nach 75 Minuten hatte er nämlich die nächste Chance. Backhaus wurde ohnehin zum besten Freiburger, denn nach 80 Minuten scheiterten auch Kane und Saibari erneut an ihm. Kurz danach waren die Gastgeber wieder dran: Bischof lenkte den Ball bei einer Klärungsaktion in das eigene Tor ab. Jetzt wurde es noch einmal spannend.
Und Freiburg war angestachelt, hatte eine gute Irie-Chance, bei der Urbig eingreifen musste. Urbig war es auch, der einen hervorragenden Kopfball von Matthias Ginter gerade noch aus dem Eck kratzte. Wenig später fiel dann die Entscheidung, Bayern nutzte einen Fehler der Breisgauer in persona Michael Olise aus und erzielte das 3:1, was auch der Schlusspunkt war.











Kommentare