Der FC Bayern spielte am Sonntag im Topspiel der Bundesliga auswärts beim SC Freiburg. Der Rekordmeister ging dabei mit einigen Personalsorgen in dieses Duell.
Freiburg startete gut in die Saison, hatte zuletzt zwei Spiele verloren. Die Bayern haben ihrerseits aber nur eines der letzten vier Spiele gewonnen, dreimal trennte man sich unentschieden.
Es war ein packendes Spiel in Freiburg, das der Rekordmeister am Ende mit 3:1 gewinnen konnte.
Bayern belohnt sich für starke erste Halbzeit
Direkt zu Beginn war das Spiel länger unterbrochen, weil der Rauch nach dem Zünden von Pyrotechnik nicht abzog. Mit etwas Verzögerung ging es dann los und das Spiel war von Anfang an intensiv. Die Breisgauer versuchten, die Räume eng zu machen und Bayern nicht spielen zu lassen. Große Torchancen gab es in der Anfangsphase nicht, aber jeder Zweikampf wurde mit Überzeugung geführt.
Nach 16 Minuten folgte der große Auftritt von Dayot Upamecano. Er leitete den Angriff der Bayern ein, über Michael Olise kam der Ball wieder zum durchstartenden Verteidiger, der allen davonlief und auch noch im 1-gegen-1 mit Mio Backhaus eiskalt blieb und zum 1:0 für den FCB verwandelte. Auch in der Folge hatte Bayern gute Umschaltaktionen, ein Olise-Schuss in der 24. Minute war aber zu unplatziert. Wenig später zog Lennart Karl aus der Drehung ab, der Ball ging aber über das Tor.

Bayern spielte schnell und schnörkellos, hatte nach 33 Minuten die nächste gute Chance durch Nathaniel Brown, der aber an Backhaus scheiterte. Man merkte der von Aaron Danks betreuten Elf an, dass sie hervorragend eingestellt war und den absoluten Willen hatte, hier zu gewinnen. Kurz vor der Pause spielten sich die Gäste dann erneut exzellent durch. Karl leitete ein, Brown bediente Serge Gnabry, der den Ball aus kurzer Distanz ins Netz schob! Das 2:0 war auch der Pausenstand.
Freiburg dreht am Ende auf
Die Freiburger kamen etwas aggressiver aus der Kabine, liefen höher an und zwangen Bayern mitunter mal zu einem langen Ball. Bis zum ersten gefährlichen Bayern-Abschluss dauerte es ein wenig, nach 56 Minuten köpfte Kane den Ball über das Tor. Nach 59 Minuten prüfte der eingewechselte Igor Matanović Urbig einmal, der Bayern-Torhüter hatte aber keine Probleme mit dem Schuss.
Nach einer Stunde wechselte Aaron Danks, brachte Ismael Saibari und Sacha Boey. Saibari hatte auch direkt eine vielversprechende Chance, scheiterte aber an Backhaus. Generell hatte der SCF mehr Zugriff als in der ersten Halbzeit. Saibari hat eine Viertelstunde vor dem Ende eine weitere gute Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Backhaus.
Bayern ließ jetzt einige Möglichkeiten liegen. Nach 80 Minuten scheiterten Kane und Saibari an Backhaus. Wenig später unterlief Tom Bischof nach einer Hereingabe von der linken Seite ein unglückliches Eigentor. Der Bayern-Mittelfeldspieler wollte klären, lenkte den Ball aber in das eigene Netz ab. Freiburg blieb jetzt am Drücker und hatte durch Cyriaque Irie eine weitere gute Möglichkeit.
Die Bayern schwammen jetzt. Freiburg spielte viele gefährliche Flanken in den Strafraum. In der Nachspielzeit parierte Urbig herausragend gegen einen Ginter-Kopfball. Es brannte jetzt im Strafraum, aber in der 95. Minute nutzte Michael Olise einen groben Fehler in der Freiburger Abwehr zum 3:1. Das war auch der Endstand.











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