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Last-Minute-Wahnsinn: Inter dreht Spiel in der Nachspielzeit
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Last-Minute-Wahnsinn: Inter dreht Spiel in der Nachspielzeit

In der italienischen Serie A bekam es Inter am heutigen Sonntag zuhause mit der Fiorentina zu tun. Nachdem die Roma am Samstag beim 3.3 in Neapel patzte, hatte Inter die Chance, einen Konkurrenten deutlicher zu distanzieren und im Kampf um den Scudetto ein Zeichen zu setzen. 

Allerdings ist die Fiorentina kein Gegner, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Die Viola hat sich bisher in dieser Saison zwar noch nicht auf einem entsprechend hohen Niveau präsentiert, dafür ist die Qualität im Kader alles andere als gering.

Und das zeigten die Gäste in Mailand auch, denn von Beginn an war Florenz giftig, ließ nicht allzu viel zu, war wach in den Zweikämpfen.

Inter sorgt spät für den Sieg

Natürlich spielte Inter mehr Pässe, hatte mehr Ballbesitz und schloss auch mehr ab. Es war kein schlechtes Spiel der Nerazzurri, aber Florenz verteidigte leidenschaftlich, ging weite Wege, warf sich in die Schüsse und Flanken.

Das reichte zumindest, um zu verhindern, dass Inter eine Druckphase nach der anderen heraufbeschwören konnte. Die Gastgeber versuchten häufig, Marcus Thuram einzusetzen, der auch einiges kreierte, aber insgesamt einen eher unglücklichen Tag hatte. Trotz Chancenplus für Inter ging es mit dem 0:0 in die Kabine.

Marcus Thuram
Foto: IMAGO

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild auf dem Platz kaum. Inter versuchte viel, Florenz hatte Antworten. Und traf durch Alex Jimenez in der 65. Minute zur 1:0-Führung! Das war ein Schock für die Gastgeber, die auch reagierten und wechselten, versuchten, damit für mehr Schwung zu sorgen.

Das gelang aber nur bedingt. Abschlüsse gab es, Inter hatte am Ende mehr als 25 Schüsse abgegeben, aber es wurde einfach nicht dauerhaft zwingend genug. Erst in der Nachspielzeit traf Marcus Thuram zum Ausgleich für die Hausherren. Und das war noch nicht alles, denn es gab auch noch einen Elfmeter tief in der Nachspielzeit. Und zwar für Inter! Piotr Zielinski besorgte die späte Führung und drehte das Spiel damit komplett.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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