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Notverkauf? Bayern-Boss enthüllt Hintergründe zum 250-Millionen-Deal
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

Notverkauf? Bayern-Boss enthüllt Hintergründe zum 250-Millionen-Deal

Der FC Bayern München hat kürzlich einen spektakulären Deal unter Dach und Fach gebracht. 250 Millionen Euro kassieren die Bayern von Viessmann. Präsident Herbert Hainer erklärte nun, wie der Deal zustande kam. 

Fünf Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG hat der Rekordmeister für diese Summe verkauft. Am Donnerstag wurde die Unterschrift unter die entsprechenden Dokumente gesetzt.

Mit dem Deal ging auch eine Kapitalerhöhung einher, Max Viessmann wird zudem Mitglied im Aufsichtsrat des FCB.

Hainer spricht über den Viessmann-Deal

„Natürlich war es unsere Aufgabe, ein sehr gutes Ergebnis für den FC Bayern zu erzielen, um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und vor allem die langfristige Eigenständigkeit des FC Bayern abzusichern. Es war dabei von Vorteil, dass wir nicht in Not waren und nicht unbedingt verkaufen mussten“, erklärte Präsident Hainer jetzt im Gespräch mit der BILD. 

Herbert Hainer
Foto: IMAGO

Die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Viessmann liefen über einen längeren Zeitraum und waren harmonisch. Die Entscheidung, den Deal einzugehen, fiel aus bestimmten Gründen.

„Viessmann ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das wir schon lange kennen, das unsere Werte teilt und das ideal zu uns passt. Dies gilt insbesondere für Max Viessmann persönlich, der künftig den Aufsichtsrat des FC Bayern verstärken wird“, erklärte Hainer weiterhin.

Auf die Bayern warten in den kommenden Jahren zahlreiche finanzielle Herausforderungen. Es geht um Modernisierungen an der Säbener Straße, die schon jetzt laufen. Hinzu kommen wichtige Vertragsverlängerungen. Auch Investitionen in die Mannschaft wird es geben müssen.

Bayern füllt mit diesem Deal das Festgeldkonto auf. Das Geld soll aber nicht nur sofort ausgegeben, sondern auch vielfältig angelegt werden. Die Konkurrenzfähigkeit auf internationaler Ebene, vor allem im Vergleich mit Klubs aus England, die deutlich mehr Fernsehgelder erhalten, soll damit auf Dauer gesichert werden.

Quelle: FCBinsideZum Original

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