Ende 2024 war es, da wurde die Fördergenossenschaft auf Schalke gegründet. Und seit 2025 können Anteile erworben werden. Für die Königsblauen sollte das ein Weg raus aus den finanziellen Problemen sein. Zumindest einer von mehreren
Bis heute ist nicht ganz klar, ob das Glas auf Schalke nun halb voll oder halb leer ist. Auch intern ist man sich da nicht zu 100 % sicher. Denn es gab durchaus einiges an Unterstützung und eine Hilfe war dieses Projekt bisher auf jeden Fall.
Aber die 50 Millionen Euro, die als möglicher Befreiungsschlag galten, hat man nicht erreicht. Schalke hat diese Summe auch nie als konkretes Ziel ausgehen, aber wenn sie der Maßstab ist, dann hinkt man noch hinterher.
Schalke denkt über grundlegende Änderung nach
Im Februar 2026 hat die AufSchalke eG ca. 5,4 Prozent der Stadiongesellschaft für etwa 7,5 Millionen Euro vom Verein erworben. Dieses Geld ist direkt in den Verein geflossen und hatte einen positiven Effekt auf das Eigenkapital, das auf Schalke ohnehin ein heikles Thema ist. Soweit, so gut.

Und das Eigenkapital ist auch gestiegen, was für die Schalker essenziell wichtig war. Doch zurück zur Genossenschaft: Die zählte im Juni 2026 knapp 8000 Mitglieder, die knapp 30.000 Anteile gezeichnet haben. Auch das ist nicht schlecht.
Nicht schlecht ist aber auch nicht überragend. Denn unter den 225.000 Vereinsmitgliedern sind es eben nur knapp 8000 Genossen. Deswegen denkt man auf Schalke laut den Ruhr Nachrichten auch darüber nach, die Genossenschaft für Nicht-Mitglieder zu öffnen. Das wäre ein grundlegende Änderung.
Auf Schalke wird dieses Szenario definitiv durchgesprochen. Es gibt keine Garantie, dass es auch zu dieser Anpassung kommen wird, aber wenn, dann wird es sicher noch einmal einen positiven Effekt haben. Ob es Kritik der Schalker Fans gibt, das bleibt abzuwarten.









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