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„Will unbedingt dabei sein": HSV-Star El Ouahdi hat großes Ziel
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

„Will unbedingt dabei sein": HSV-Star El Ouahdi hat großes Ziel

Zakaria El Ouahdi schloss sich vor rund zwei Monaten dem HSV an und besitzt auch außerhalb des Vereins große Ambitionen.

Der Rechtsverteidiger gehörte nämlich dem marokkanischen WM-Kader an, kam im Viertelfinale gegen Frankreich (0:2) zum Einsatz. Die Nordafrikaner unterstrichen im Sommer nochmals, dass sie zur Weltspitze gehören, nachdem sie 2022 sogar die Runde der letzten Vier erreichten. „Alle sehen jetzt, was möglich ist. Wir sind eine große Familie geworden. Mittlerweile spielen viele Marokkaner in vielen Topklubs in Europa. Der Verband kümmert sich extrem gut um die Spieler und hat große Fortschritte gemacht“, schwärmte El Ouahdi im Abendblatt-Interview.

Die Euphorie wird in den kommenden Jahren nochmals deutlich an Fahrt aufnehmen, gehört Marokko doch zu den Gastgebern der WM 2030. Allzu weit möchte der 24-Jährige seinen Blick jedoch noch nicht nach vorne richten: „Vorher ist auch noch der Afrika-Cup 2027, bei dem ich unbedingt dabei sein will.“ Marokko befindet sich auf bestem Wege zum im Kenia, Tansania und Uganda ausgetragenen Endturnier. Zum Qualifikationsstart gewann es jeweils souverän mit 2:0 gegen Gabun und Lesotho.

El Ouahdi Marokko
Foto: Getty Images

El Ouahdi über HSV-Fans: „Unterstützung war der Wahnsinn“

Der in Belgien aufgewachsene El Ouahdi erhielt im Vergleich mit dem zweitgenannten Gegner das Vertrauen über die gesamte Spielzeit hinweg. Ohnehin fuhr der er auf Verbandsebene schon große Erfolge ein. 2024 erfreute er sich mit der U23 an Bronze bei den Olympischen Spielen. „Eine tolle Erfahrung“, so El Ouahdi, der in allen Spielen startete und unter anderem an der Seite von Superstar Achraf Hakimi auflief.

In der A-Nationalmannschaft ist der bei PSG aktive und ebenfalls zumeist hinten rechts auflaufende Hakimi jedoch der ausschlaggebende Grund dafür, warum ein Stammplatz aktuell nicht in Reichweite liegt. Beim HSV dagegen etablierte sich der am Deadline Day verpflichtete El Ouahdi dagegen umgehend, machte vor allem beim 2:1 über den 1. FC Köln mit einem sehr couragierten Auftritt auf sich aufmerksam.

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Die Hanseaten leiteten damit nach drei zuvor sieg- und torlosen Auftritten die Trendwende ein. Ohne die Unterstützung der Fans wäre diese aus seiner Sicht nicht gelungen: „Wie sie uns nach den beiden 0:5-Niederlagen unterstützt haben, war der Wahnsinn. So etwas habe ich noch nie erlebt. Man weiß in dem Moment gar nicht, ob man das verdient hat. Sie geben wirklich alles. Und das wollen wir auch jede Woche tun, um ihnen etwas zurückzugeben.“

Gegen den SC Paderborn gelang das allerdings nicht. In Ostwestfalen zeigten die Hanseaten einen schwachen Auftritt und unterlagen verdient mit 0:1. Schon am Dienstag besteht gegen Eintracht Frankfurt (18.00 Uhr) die Chance auf Wiedergutmachung.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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