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Chancenwucher rächt sich: Effiziente Eintracht schaltet den HSV aus
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Chancenwucher rächt sich: Effiziente Eintracht schaltet den HSV aus

Der HSV hat den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals verpasst. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin unterlag Eintracht Frankfurt am Dienstagabend mit 1:3.

Vor 57.000 Zuschauern im wieder einmal restlos ausverkauften Volksparkstadion mussten sich die Gastgeber trotz einer ordentlichen Leistung geschlagen geben. Der HSV zog gegen eine ungemein effizient auftretende SGE den Kürzeren und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

HSV lässt beste Chancen ungenutzt

Dabei präsentierten sich die Rothosen entgegen aller Personalsorgen in einer ansprechenden Verfassung und waren in den ersten 45 Minuten die gefährlichere Mannschaft. Zakaria El Ouahdi (24.), Albert Grønbaek (28.) und Sebastiaan Bornauw (42.) besaßen allesamt Top-Chancen auf das 1:0. Die Eintracht wurde ihrerseits vor allem durch Jonathan Burkardt gefährlich, der in hochkarätiger Abschlussposition von Bornauw geblockt wurde (30.).

Besser machte es im zweiten Durchgang SGE-Abwehrchef Robin Koch. Nach einer Hereingabe von Can Uzun verwertete der Kapitän eine Kopfball-Ablage von Burkardt und traf aus kurzer Distanz zum 0:1 (56.). Der HSV wiederum ließ auch weiterhin beste Möglichkeiten ungenutzt. Sinnbildlich dafür stand Terem Moffi, der eine Muheim-Ecke aus wenigen Metern freistehend neben das Tor köpfte (63.).

Das sollte sich rächen: Binnen weniger Minuten sorgten Burkardt (71.) und der eingewechselte Younes Ebnoutalib (75.) für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer von Moffi (79.) bedeutete letztlich nichts weiter als Ergebniskosmetik – in einer engagierten Schlussphase konnten sich die Hanseaten nicht weiter belohnen!

Terem Moffi
Foto: IMAGO

Für den HSV war die Partie auch angesichts der angespannten Personallage eine Herausforderung. So musste Polzin auf Nicolai Remberg, Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha, Fabio Vieira, Bilal Nadir und Yussuf Poulsen verzichten. Hinzu kam Sebastiaan Bornauw, der nach 45 Minuten ebenfalls angeschlagen vom Feld ging,

Ob der Abwehrchef rechtzeitig zum zweiten Aufeinandertreffen fit wird, bleibt abzuwarten. In der Bundesliga trifft der HSV am Sonntag erneut auf Frankfurt und besitzt die Möglichkeit auf Revanche. Anstoß im Deutsche Bank Park ist um 17.30 Uhr.

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:3 (0:0)

HSV: Tangvik, El Ouahdi, Nandja, Bornauw (46. Jason Bissi-Mouelle), Omari, Möller Wolfe, Lokonga (73. Amoako), Muheim (73. Daka), Adeline, Grønbaek (73. Stange), Moffi (82. Alexander Røssing-Lelesiit)

Frankfurt: Atubolu, Collins (49. Kosugi), Koch, Maluze, Baum, Onyedika (72. Aseko), Götze, Doan (90.+1 Arrhov), Uzun, Chaibi, Burkardt (72. Ebnoutalib)

Tore: 0:1 Koch (56.), 0:2 Burkardt (71.), 0:3 Ebnoutablib (75.), 1:3 Moffi (79.)

Quelle: Nur die RauteZum Original

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