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Nach HSV-Abschuss: Bleibt Philippe jetzt dauerhaft in Paderborn?
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Nach HSV-Abschuss: Bleibt Philippe jetzt dauerhaft in Paderborn?

Es musste fast so kommen: Ausgerechnet gegen den HSV erzielte Rayan Philippe am vergangenen Wochenende sein erstes Tor für den SC Paderborn.

Nicht nur, aber vermutlich auch wegen seines Siegtreffers gibt es in Ostwestfalen offenbar konkrete Überlegungen, den Angreifer über das Ende seiner Leihe hinaus zu halten. Wie Sky berichtet, seien die Paderborner „grundsätzlich“ an einer festen Verpflichtung interessiert. Demnach besitze Philippe vereinsintern „großes Vertrauen“.

Der 26-Jährige war im Sommer nach der späten Transferoffensive des HSV verliehen worden, weil seine Perspektiven bei den Rothosen zunehmend schlechter geworden waren. „Ich hatte dann keine Wahl – ich musste gehen“, erklärte er erst kürzlich vor dem Wiedersehen mit seinem Stammklub.

Sein anschließender Start in Paderborn verlief nicht optimal. Nach einem Startelf-Einsatz zu Saisonbeginn fand sich Philippe zuletzt überwiegend in der Jokerrolle wieder. Bei seinen Einwechslungen sorgte der Linksfuß allerdings regelmäßig für frischen Wind. Sein Tor gegen den HSV könnte nun der erhoffte Brustlöser gewesen sein.

Rayan Philippe
Foto: IMAGO

Philippe war „traurig“ wegen HSV-Tor

„Ich bin sehr froh über mein erstes Tor für Paderborn. Aber ich bin natürlich auch traurig, dass es gegen den HSV war. Denn das sind meine alten Teamkollegen“, sagte Philippe nach der Partie. Der Franzose verzichtete aus Respekt vor seinem früheren Verein auf einen Torjubel. Dennoch unterstrich er die Bedeutung seines Treffers: „Mein erstes Tor kam im besten Moment. Für mich war es sehr wichtig, aber auch für das Team. Das war ein sehr schweres Spiel.“

Auf eine größere Rolle pocht der Offensivmann aber nicht. „Vielleicht bringt mich das näher an die Startelf, aber das ist eine Frage für den Coach. Ich fordere nicht, dass ich nächstes Spiel von Anfang an spiele“, erklärte er bescheiden.

Ob Philippe dauerhaft in Paderborn glücklich werden kann, hängt ohnehin auch von den Finanzen ab. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die mögliche Ablöse bei fünf Millionen Euro liegen. Zudem kann Paderborn die Kaufoption nur ziehen, wenn der Klassenerhalt gelingt. Für den Aufsteiger wäre eine feste Verpflichtung also ein kostspieliges Projekt. Das erste Erfolgserlebnis gegen den HSV könnte die Entscheidung aber durchaus beeinflussen.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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