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„Wir sind keine Opfer": HSV will den Verletzungssorgen trotzen!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

„Wir sind keine Opfer": HSV will den Verletzungssorgen trotzen!

Im DFB-Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt muss Merlin Polzin auf eine ganze Reihe an Leistungsträgern verzichten. Als Ausrede will das der HSV-Coach aber nicht gelten lassen.

Die Liste ist lang: Mit Fabio Vieira und Bilal Nadir fallen zwei Mittelfeldspieler aus, auch Yussuf Poulsen steht für die englische Woche nicht zur Verfügung. Hinzu kommen die Defensivleute Nicolas Capaldo und Jordan Torunarigha sowie Kapitän Nicolai Remberg, der seit rund zwei mit einem Kreuzbandriss fehlt. In Hamburg wollen sie sich davon jedoch nicht unterkriegen lassen.

Polzin betont die Kaderbreite des HSV

„Wir sind überhaupt keine Opfer und wir wollen uns in keine Opferrolle begeben. Sondern wir wollen mit der Situation, wie sie jetzt ist, einfach gut umgehen“, stellte Polzin auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel (Dienstag, 18.00 Uhr) klar.

Trotz der angespannten Personallage sieht Polzin seine Mannschaft gewappnet. Die im Sommer verpflichteten Neuzugänge hätten für eine größere Breite im Kader gesorgt. „Jetzt habe ich halt weniger Auswahl“, kommentierte der 35-Jährige die Situation trocken. Zugleich betonte er: „Die Jungs, die nicht nur morgen, sondern auch in den nächsten Wochen auf dem Platz stehen für den HSV, die brennen mit allem, was sie haben.“

Miro Muheim
Foto: IMAGO

Parallel dazu beschäftigt sich der Verein dennoch mit möglichen Gründen für das jüngste Verletzungsdilemma. „Wir sind da auf Ursachenforschung“, erklärte Polzin auf Nachfrage. An der Arbeit des hanseatischen Staffs zweifle er jedoch nicht: „Fest steht, dass wir vollstes Vertrauen in den Bereich Athletik und den Bereich Medizin bei uns im Verein haben.“

Trotzdem ist nicht wegzudiskutieren, dass die zahlreichen Ausfälle die Rothosen zu einem besonders empfindlichen Zeitpunkt treffen. Nach den Siegen gegen Köln, Hoffenheim und Stuttgart hatte der HSV gerade erst eine Erfolgsserie gestartet. Nun müsse sich die Mannschaft erneut finden. „Und das ist das, was mich ehrlicherweise am meisten trifft“, gab Polzin zu. Die Verletzungssorgen sollen die Hamburger dennoch nicht aus der Bahn werfen.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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