Der FC Bayern muss offenbar noch länger auf Vincent Kompany verzichten. Nach seinem Zusammenbruch am vergangenen Freitag befindet sich der 40-Jährige weiterhin in medizinischer Betreuung. Auch wenn es inzwischen positive Nachrichten über seinen Gesundheitszustand gibt, scheint eine schnelle Rückkehr an die Seitenlinie ausgeschlossen. Einem aktuellen Medienbericht zufolge müssen sich die Münchner auf eine längere Abwesenheit ihres Cheftrainers einstellen.
Während der Ballon-d’Or-Triumph von Harry Kane am Montagabend für große Freude beim deutschen Rekordmeister sorgte, bleibt die Sorge um Kompany bestehen. Der Belgier war beim Training der zweiten Mannschaft plötzlich zusammengebrochen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden.
Co-Trainer Aaron Danks, der Kompany derzeit vertritt, hatte zuletzt immerhin vorsichtig Entwarnung gegeben. Auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg berichtete der Engländer von einem persönlichen Besuch bei seinem Chef.
Bayern rechnen mit längerer Kompany-Pause
„Ich habe gestern einen kurzen Besuch bei Vince gemacht, und er ist guter Dinge. Es sieht so aus, als würde er jeden Tag besser werden, das ist wirklich positiv“, erklärte Danks.
Eine baldige Rückkehr bedeutet diese positive Entwicklung allerdings nicht.
Wie die Sport BILD berichtet, schließen die Verantwortlichen des FC Bayern ein Comeback Kompanys vor der kommenden Länderspielpause aus.
Ob Kompany nach der Länderspielpause wieder auf der Trainerbank sitzen kann, ist ebenfalls unklar. Als möglicher Zeitpunkt rückt das Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln am 20. November in den Fokus.
Eine konkrete Rückkehrprognose gibt es derzeit allerdings nicht.
Ursache für Zusammenbruch weiterhin unklar

Unterdessen laufen offenbar weiterhin medizinische Untersuchungen, um die Hintergründe des Vorfalls vollständig aufzuklären. Laut Sport BILD soll Kompany bei seinem Zusammenbruch mit dem Kopf aufgeschlagen sein und anschließend Krampfanfälle erlitten haben.
Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sei dem Bericht zufolge frühzeitig ausgeschlossen worden. Die behandelnden Ärzte sollen sich bei ihren Untersuchungen inzwischen vor allem auf eine mögliche Problematik im Kopfbereich konzentrieren.
Eine abschließende Diagnose ist bislang nicht bekannt. Entsprechend lässt sich derzeit auch nicht seriös einschätzen, wann der Bayern-Coach seine Arbeit wieder aufnehmen kann.
Für die Münchner steht deshalb weiterhin die vollständige Genesung des Belgiers im Vordergrund. Die Verantwortlichen haben bereits mehrfach betont, dass Kompany keinen Zeitdruck verspüren soll.
Bis auf Weiteres übernimmt Aaron Danks gemeinsam mit dem bestehenden Trainerteam die sportliche Verantwortung. Der Engländer führte die Bayern zuletzt zu einem 3:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg. Nun wartet mit dem DFB-Pokalspiel gegen Magdeburg die nächste Aufgabe.










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