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Kovac warnt vor Bayern: So will der BVB Kane und Olise stoppen
BVBWLDBVBWLD·VonChris Braun

Kovac warnt vor Bayern: So will der BVB Kane und Olise stoppen

Vor dem Bundesliga-Klassiker gegen Bayern München warnt BVB-Trainer Niko Kovac vor dem Rekordmeister. Gleichzeitig verrät er, mit welchem Plan Borussia Dortmund bestehen will.

Borussia Dortmund steht vor einer echten Bewährungsprobe. Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert der BVB beim FC Bayern München. Beide Mannschaften sind punktgleich, die Münchner führen die Bundesliga-Tabelle lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz an. Vor dem mit Spannung erwarteten Klassiker hat Dortmund-Trainer Niko Kovac erklärt, worauf es gegen den Rekordmeister ankommen wird.

Der 55-Jährige macht sich keine Illusionen über die Schwere der Aufgabe. „Der FC Bayern ist das Nonplusultra in Europa. Wir müssen 90 Minuten auf dem allerhöchsten Niveau spielen“, betonte Kovac auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Vor allem längere Schwächephasen darf sich seine Mannschaft nicht erlauben. Beim jüngsten 3:2-Pokalerfolg gegen Werder Bremen hatte Dortmund zwischenzeitlich die Kontrolle verloren. Gegen die Bayern könnten solche Nachlässigkeiten deutlich härter bestraft werden.

Doch wie will Kovac den Tabellenführer stoppen? Einen rein defensiven Ansatz schließt der BVB-Coach aus. „Wir werden uns nicht einigeln und hoffen, dass sie nicht treffen“, stellte er klar. Gleichzeitig müsse Dortmund die richtige Mischung aus offensivem Mut und defensiver Stabilität finden.

BVB gegen Bayern: Kovac warnt vor Olise und Kane

Besonders im Fokus stehen dabei die individuellen Duelle. Daniel Svensson bekommt es mit Bayern-Star Michael Olise zu tun. Kovac fordert deshalb gegenseitige Unterstützung und konsequentes Verteidigen. „Wir müssen sie doppeln. Wir müssen viel laufen. Das gehört dazu. Wir müssen bereit sein, uns zu quälen.“

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Auch Harry Kane stellt die Dortmunder Defensive vor eine gewaltige Herausforderung. Der Ballon-d’Or-Gewinner sei laut Kovac nicht allein durch individuelle Bewachung auszuschalten. Vielmehr müsse die gesamte Mannschaft gemeinsam gegen den englischen Torjäger arbeiten. Entscheidend wird zudem die Chancenverwertung sein. Dortmund dürfte in München nicht beliebig viele Möglichkeiten bekommen. „Die Chancen, die du kriegst, musst du eiskalt verwerten“, forderte Kovac.

Dass Bayern-Trainer Vincent Kompany beim Klassiker fehlen wird, spielt für den BVB-Coach dagegen keine Rolle. Auf die Frage nach möglichen Auswirkungen antwortete er knapp: „Nein.“ Für Dortmund ist die Marschroute damit klar: Geschlossen verteidigen, mutig nach vorne spielen und die wenigen Chancen konsequent nutzen. Nur mit einer nahezu perfekten Leistung dürfte beim Rekordmeister etwas zu holen sein.

Quelle: BVBWLDZum Original

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