Die FIFA wird bei der Weltmeisterschaft 2026 voraussichtlich rund 5 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Hospitality-Paketen einnehmen. Das ist mehr als das Fünffache des Betrags, den sie vor vier Jahren bei der Weltmeisterschaft in Katar erzielt hat.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte zuvor bekannt gegeben, dass die diesjährige Weltmeisterschaft, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet wurde, Einnahmen in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar erbracht habe. Auch das sind zwei Milliarden US-Dollar mehr als erwartet.
Das bedeutet, dass ein Drittel dieser Einnahmen allein aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Hospitality-Paketen stammte, wobei die Zahl von 5 Milliarden US-Dollar derzeit noch geprüft wird und daher am Ende etwas höher oder niedriger ausfallen könnte.
FIFA: WM knackt Rekorde
Bei der Weltmeisterschaft 2026 fanden 40 Spiele mehr (104) statt als in Katar (64), wobei der Ticket- und Hospitality-Verkauf des Turniers 2022 zu Einnahmen in Höhe von insgesamt 929 Millionen Dollar führte.
Der Weltfußballverband wurde für seine Ticketpolitik beim Turnier in diesem Sommer vielfach kritisiert, da er erstmals eine dynamische Preisgestaltung einführte und zudem 30 Prozent Provision auf jeden Weiterverkauf einbehielt. Viele Fans erklärten, dass das nicht Sinn und Zweck einer Weiterverkaufsbörse sei.

Eine Folge davon, dass die FIFA in den Vereinigten Staaten keinen traditionellen Sekundärmarkt für den Ticketverkauf zuließ – stattdessen erlaubte sie den Weiterverkauf ausschließlich über ihre eigene Plattform –, war, dass verhindert wurde, dass Geld an Schwarzhändler floss dann nicht in den globalen Fußballmarkt investiert werden konnte.









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