Der FC Bayern war im vergangenen Sommer offenbar bereit, für ein englisches Offensivtalent tief in die Tasche zu greifen. Wie der britische Telegraph berichtet, wollten die Münchner rund 70 Millionen Euro für Rio Ngumoha vom FC Liverpool bezahlen. Der 18-Jährige galt beim deutschen Rekordmeister als hochinteressanter Kandidat für die Offensive. Letztlich scheiterte der Wechsel jedoch am Widerstand der Reds.
Dass sich die Bayern intensiv mit Ngumoha beschäftigt hatten, war bereits bekannt. Schon im Juni machten Meldungen über weit fortgeschrittene Gespräche zwischen dem Rekordmeister und dem englischen Nachwuchsspieler. Nun wird erstmals eine konkrete Größenordnung genannt, die die Münchner für den Transfer eingeplant haben sollen.
Die kolportierten 70 Millionen Euro unterstreichen, wie überzeugt die Bayern-Verantwortlichen offenbar vom Potenzial des jungen Flügelspielers waren. Für einen damals erst 17-Jährigen wäre das eine außergewöhnlich hohe Investition gewesen.
Bayern waren sich mit Ngumoha bereits einig
Bereits Anfang Juni hatte Sky enthüllt, wie weit die Münchner bei Ngumoha tatsächlich waren. Demnach hatten sich die Bayern und die Spielerseite bereits Ende Mai grundsätzlich auf einen Wechsel verständigt. Im Raum stand ein Fünfjahresvertrag. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen einschließlich Gehalt und Bonuszahlungen sollen bereits ausgehandelt gewesen sein.
Besonders bemerkenswert: Vincent Kompany hatte sich persönlich für den Transfer eingesetzt. Der Bayern-Trainer soll mit Ngumoha telefoniert und sich intern klar für eine Verpflichtung ausgesprochen haben.
Zudem fanden mehrere Treffen zwischen den Verantwortlichen des Rekordmeisters und den Beratern des Spielers statt. Sogar Ngumohas Bruder war für Gespräche nach München gereist.
Trotz dieser Fortschritte kam der Transfer nicht zustande. Liverpool machte frühzeitig deutlich, dass man das Offensivtalent nicht verkaufen wollte. Laut Sky-Informationen wurden deshalb nicht einmal offizielle Verhandlungen zwischen beiden Vereinen aufgenommen.
Nach Ngumoha-Absage verpflichtete Bayern Saibari

Der Telegraph berichtet nun, dass die Münchner im Sommer bereit gewesen wären, umgerechnet rund 70 Millionen Euro für Ngumoha auszugeben.
Nachdem Liverpool einen Verkauf ausgeschlossen hatte, orientierten sich die Bayern auf dem Transfermarkt anderweitig.
Letztlich verpflichtete der deutsche Rekordmeister Ismael Saibari von der PSV Eindhoven. Für den marokkanischen Offensivspieler sollen rund 50 Millionen Euro geflossen sein.
Die neuen Informationen zeigen, wie intensiv die Bayern im vergangenen Sommer nach Verstärkungen für ihre Offensive gesucht hatten.
Vor allem die kolportierte Bereitschaft, 70 Millionen Euro für Ngumoha zu investieren, ist bemerkenswert. Sie verdeutlicht, welches Entwicklungspotenzial die Münchner dem Liverpool-Talent offenbar zutrauten.
Am Ende blieb der Engländer jedoch an der Anfield Road, während sich die Bayern mit Saibari verstärkten.











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