Der HSV bekommt ein noch größeres Wohnzimmer: Das Volksparkstadion soll in den kommenden Monaten mehr Zuschauer fassen als bislang angenommen.
Statt der bisher kommunizierten 60.000 Plätze könnten nach Abschluss sämtlicher Maßnahmen sogar bis zu 61.000 Fans in die Arena strömen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Der Verein plant demnach einen Ausbau in drei Etappen, dessen erste Arbeiten unmittelbar nach dem Testspiel gegen Hajduk Split (15. November) beginnen sollen.
Wie das Abendblatt erfahren hat, fällt der erste Bauabschnitt sogar umfangreicher aus als zunächst angekündigt. Ursprünglich war vorgesehen, die Sitzreihen im A-Rang um rund 1.000 Plätze zu erweitern. Tatsächlich sollen durch zusätzliche Sitzschalen an den Aufgängen sogar 1.500 neue Plätze entstehen. Verläuft alles nach Plan, könnten bereits beim Heimspiel gegen den FC Bayern (28. November) erste zusätzliche Tickets angeboten werden.

Insgesamt soll die Kapazität nach Abschluss dieser ersten Etappe auf offiziell 59.000 Zuschauer steigen. Anschließend sind zwei weitere Maßnahmen vorgesehen: Im B-Rang wird eine zusätzliche Sitzreihe geschaffen, ehe der Unterrang näher an das Spielfeld heranrücken soll. Letzteres zusätzliche Sitzplätze und eine höhere Stehplatzkapazität auf der Nordtribüne.
Wie der HSV den Stadionausbau finanziert
Finanziert werden soll das gesamte Vorhaben über den Supporters Trust. Die Genossenschaft hatte zuletzt bereits mehr als sechs Millionen Euro eingesammelt. Mit einer ersten Tranche von 18.870 Anteilen zu jeweils 887 Euro sind insgesamt Einnahmen von bis zu 16,74 Millionen Euro möglich.
Mit Blick auf den Zeitplan ist es allerdings zu einer minimalen Verzögerung gekommen. Ursprünglich wollte der HSV bereits im Oktober mit den Arbeiten loslegen. Verhandlungen mit Bauunternehmen und die Beschaffung zusätzlicher Sitzschalen verschoben den Start. Doch schon bald wird der Volkspark zu den wenigen Fußballstadien in Deutschland mit einem Fassungsvermögen von über 60.000 Zuschauern gehören.









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