In der italienischen Serie A hatte es Juventus heute mit der SSC Napoli zu tun. Dieses Duell war nicht selten eines im Kampf um die vorderen zwei, drei Plätze, dieses Mal ging es aber eher darum, den Anschluss nach oben zu halten.
Beide Mannschaften waren bisher nämlich alles andere als zufrieden mit der Ausbeute nach Punkten. Und auch nicht mit den Leistungen, die bisher gezeigt wurden. Entsprechend ging es darum, hier von Beginn an hellwach zu sein.
Zwei Traumtore sorgen für Juventus-Sieg
Die Anfangsphase gehörte eher Neapel. Die Partenopei waren mit dem Ball ruhiger, spielten zielstrebig und hatten auch erste gute Momente im Umschaltverhalten. Kevin de Bruyne wurde viel eingebunden, Scott McTominay zeigte immer wieder seine Dynamik. Und Lorenzo Lucca hatte eine fantastische Chance per Kopf, doch Guglielmo Vicario hielt hervorragend. Es war die beste Chance, die es in der gesamten ersten Halbzeit gab.
Juventus war erneut seltsam fahrig, weil die Dinge einfach nicht zusammenpassten. Nick Woltemade, der von Beginn an spielte, schaffte es zwar, den ein oder anderen Ball festzumachen, dann fehlte es aber am Zusammenspiel. Wenn Randal Kolo Muani mal durchbrach, waren seine Bälle nicht präzise genug. Dass es zur Pause 0:0 stand, war auch wenig überraschend.

Nach dem Seitenwechsel wurde es aber ein wenig besser. Neapel hatte zwei, drei gute Ideen, vor allem Noa Lang setzte gleich Akzente. Das erste Tor fiel aber erst deutlich später und vor allem auch auf Seiten von Juventus. Endlich traute sich Kerim Alajbegovic mal, mit Schwung durch das Zentrum zu dribbeln und schoss aus vollem Lauf mit dem linken Fuß in Richtung Tor. Er traf die Kugel perfekt, die in die rechte Ecke flog, vom Pfosten ins Netz ging – 1:0!
Spätestens als Napoli-Verteidiger Luca Marinucci mit der Ampelkarte vom Feld musste, waren die Vorteile für Juventus klar und deutlich. Jeremie Boga erzielte in der Schlussphase noch das 2:0, auch er traf mit einem herrlichen Schuss aus der Distanz. Woltemade spielte durch und zeigte seine Qualitäten als Wandspieler. Juventus arbeitete sich mit dem Sieg wieder ein Stück nach vorn und steht drei Punkte vor Napoli auf Platz sieben.











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