Harry Kane hat nach dem 2:2 des FC Bayern gegen Borussia Dortmund den eigenen Auftritt und die Mannschaftsleistung kritisiert. Der Angreifer haderte mit dem Spiel am Ball und seinen vergebenen Möglichkeiten. Zudem äußerte er sich zu drei angeschlagenen Mitspielern.
Nach Spielende erklärte Kane: „Es war ein hartes Spiel. Ich hatte natürlich nicht das Gefühl, dass wir heute genug getan haben, um das Spiel zu gewinnen“. Seine Kritik beschränkte sich dabei nicht auf die Abschlüsse, sondern betraf auch das Zusammenspiel: „Wir waren im Umgang mit dem Ball wirklich schlampig“, sagte der englische Nationalspieler.
Dabei verzeichneten die Bayern sechs Großchancen und einen Expected-Goals-Wert von 4,18, nutzten ihre Möglichkeiten aber nicht zum Sieg. Kane hätte den Vorsprung nach 55 Minuten mit einem Handelfmeter auf 2:0 ausbauen können, traf jedoch die Latte. Auch bei weiteren Abschlüssen gelang es ihm nicht, den Ball im Tor unterzubringen.
Kane bereitet Tor von Upamecano vor
Am zweiten Tor des FC Bayern hatte Kane dennoch Anteil: Er köpfte einen Chipball von Joshua Kimmich zu Dayot Upamecano, der traf. Den Vorsprung glich Fabio Silva kurz vor dem Ende zum 2:2 aus. „Wenn man in der Schlussphase noch ein Gegentor kassiert, hinterlässt das einen bitteren Nachgeschmack“, sagte Kane.
Der 33-Jährige blieb damit nach seinem Gewinn des Ballon d’Or im Bundesliga-Duell mit Dortmund ohne eigenen Treffer. Seine vergebenen Möglichkeiten nahm der Angreifer bei der Bewertung seiner Leistung ausdrücklich mit auf und erklärte: „So ist das Leben als Stürmer. Man muss das einfach hinnehmen.“

Trotz des Unentschiedens führt der FC Bayern die Tabelle weiterhin an, weshalb Kane keinen Anlass sah, die Lage zu dramatisieren. Zugleich verwies er auf die nächste Aufgabe und forderte, das Ergebnis rasch zu verarbeiten: „Wir müssen das schnell hinter uns lassen, denn in ein paar Tagen steht schon das nächste wichtige Spiel an.“
Neben dem Ergebnis beschäftigten Kane die angeschlagenen Mitspieler Michael Olise, Ismael Saibari und Serge Gnabry, die alle vorzeitig vom Feld mussten. Mit Blick auf ihre Verletzungen äußerte er die Hoffnung: „Hoffentlich sind sie nicht allzu schlimm“. Wie gravierend die Verletzungen der drei Offensivspieler sind, ist bisher offen.










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