Footy
„Es tut mir leid“: Kobel meldet sich nach Saibari-Verletzung
BVBWLDBVBWLD·VonLukas Neth

„Es tut mir leid“: Kobel meldet sich nach Saibari-Verletzung

Das 2:2 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern wurde von einer schweren Verletzung überschattet. Gregor Kobel und Ismael Saibari waren im Klassiker unglücklich zusammengestoßen. Der Bayern-Neuzugang zog sich dabei einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu und musste bereits operiert werden. Nun hat sich der BVB-Torhüter persönlich bei seinem Gegenspieler gemeldet.

Die Szene ereignete sich in der ersten Halbzeit. Saibari lief zunächst alleine auf Kobel zu und schoss aufs Tor, der BVB-Keeper konnte den Abschluss jedoch stark parieren. Im Anschluss jagten beide dem Abpraller nach. Kobel war zuerst am Ball und sicherte die Kugel, räumte den Bayern-Spieler dabei allerdings auch unglücklich ab.

Saibari knickte mit dem rechten Fuß um und musste anschließend ausgewechselt werden. Nach der Partie verließ er die Allianz Arena auf Krücken.

Mittlerweile hat der FC Bayern bekanntgegeben, dass der Marokkaner sich das Syndesmoseband gerissen hat und bereits operiert wurde. Der Bayern-Star wird damit mindestens drei Monate ausfallen.

Kobel entschuldigt sich bei Saibari

Noch am Sonntag meldete sich Saibari selbst aus dem Krankenhaus via Instagram und postete ein Bild aus dem Krankenbett. Dazu schreib er: „Die Operation ist gut verlaufen. Zeit, an die Arbeit zu gehen.“

Kobel äußerte sich ebenfalls und veröffentlichte in seiner Instagram-Story eine persönliche Nachricht an den verletzten Münchner. „Es tut mir leid, dies zu sehen. Ich wünsche Dir alles Gute. Werde schnell gesund, Ismael!“, schrieb Kobel und teilte dazu ein Bild des Bayern-Profis.

Gregor Kobel
Foto: IMAGO

Saibari ließ die Nachricht nicht unbeantwortet. Der marokkanische Nationalspieler reagierte ebenfalls über Instagram und bedankte sich bei seinem Gegenspieler: „Danke. Das weiß ich zu schätzen!“

Auch wenn Kobel in der Szene um den Ball kämpfte und ihm keinerlei Absicht zu unterstellen ist, ließ ihn die schwere Verletzung seines Gegenspielers offenbar nicht unberührt. Seine öffentliche Entschuldigung und Saibaris Antwort zeigen, dass zwischen den beiden Profis kein böses Blut herrscht. Für den Bayern-Neuzugang steht nun die Genesung im Vordergrund.

Quelle: BVBWLDZum Original

Kommentare