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Winter-Transfers beim FC Bayern? Eberl verrät: „Wir beobachten den Markt…“
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Winter-Transfers beim FC Bayern? Eberl verrät: „Wir beobachten den Markt…“

Die Verletzungsmisere beim FC Bayern sorgt derzeit für große Sorgen. Gleich mehrere Offensivspieler stehen dem deutschen Rekordmeister nicht zur Verfügung. Dennoch deutet sich an, dass die Münchner im kommenden Winter auf zusätzliche Verstärkungen verzichten werden. Sportvorstand Max Eberl hat sich nun ausführlich zu den Transferplänen geäußert.

Mit Ismael Saibari, Serge Gnabry, Luis Díaz und Jamal Musiala fehlen den Bayern aktuell vier wichtige Offensivkräfte. Auch Michael Olise hatte nach dem 2:2 gegen Borussia Dortmund mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Besonders die Offensive ist damit personell stark ausgedünnt.

Trotzdem sieht Eberl momentan keinen dringenden Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt. Vor dem Champions-League-Duell mit Atlético Madrid machte der 53-Jährige deutlich, dass die Verantwortlichen weiterhin großes Vertrauen in den bestehenden Kader haben.

Eberl bestätigt: Gnabry fehlt bis zur Winterpause

„Im Moment nicht. Wir haben den Kader, den wir haben, und sind damit äußerst zufrieden“, erklärte Eberl auf die Frage nach möglichen Wintertransfers.

Dabei gab der Sportvorstand auch ein konkretes Update zu den verletzten Offensivspielern. Besonders bei Serge Gnabry müssen sich die Münchner offenbar länger gedulden als zunächst erhofft. „Isi [Saibari] fällt länger aus, Serge [Gnabry] bis zur Winterpause“, bestätigte Eberl.

Damit steht fest, dass der 31-Jährige im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Gnabry hatte sich beim Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund eine Muskelverletzung an der linken Oberschenkelrückseite zugezogen.

Noch länger müssen die Bayern auf Saibari verzichten. Der Sommer-Neuzugang erlitt gegen den BVB einen Syndesmosebandriss und musste operiert werden.

Bayern setzt auf Díaz und Musiala

Luis Diaz
Foto: IMAGO

Deutlich optimistischer äußerte sich Eberl hingegen zur Situation von Luis Díaz und Jamal Musiala.

Beide Offensivspieler arbeiten bereits an ihrem Comeback und konnten zuletzt wieder individuelle Trainingseinheiten mit dem Ball absolvieren. „Wie gesagt: Bei Lucho [Díaz] und Jamal [Musiala] hoffen, glauben und rechnen wir fest damit, dass sie in den nächsten Wochen zurückkehren und dann ab Januar wieder voll einsatzfähig sind“, erklärte der Bayern-Boss.

Die erwarteten Rückkehrer sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die Münchner derzeit keine kurzfristigen Transfermaßnahmen planen.

Ganz ausschließen möchte Eberl mögliche Aktivitäten im Januar allerdings nicht. „Wir müssen die Lage genau unter die Lupe nehmen. Wir beobachten den Markt, wir denken darüber nach, aber nach derzeitigem Stand gibt es keine hektischen Überlegungen.“

Damit hält sich der FC Bayern zumindest eine Hintertür für den Wintertransfermarkt offen. Sollte sich die Personalsituation weiter verschärfen oder die Genesung einzelner Spieler länger dauern als erwartet, könnten die Verantwortlichen ihre Einschätzung noch einmal überdenken.

Aktuell lautet die Marschroute jedoch klar: Die Bayern wollen die kommenden Wochen mit dem vorhandenen Personal überstehen und setzen auf die Rückkehr ihrer verletzten Leistungsträger.

Quelle: FCBinsideZum Original

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