Der FC Bayern muss weiterhin auf Cheftrainer Vincent Kompany verzichten. Der Belgier befindet sich nach seiner Erkrankung nach wie vor in der Genesungsphase. Vor dem Champions-League-Duell mit Atlético Madrid hat Sportvorstand Max Eberl nun ein neues Update zum Gesundheitszustand des 40-Jährigen gegeben. Die Nachrichten sind grundsätzlich positiv, allerdings müssen sich die Münchner noch gedulden.
Kompany hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste deshalb eine Zwangspause einlegen. Seitdem übernimmt sein Assistent Aaron Danks die Verantwortung an der Seitenlinie. Auch beim wichtigen Auswärtsspiel in Madrid wird der Belgier nicht auf der Trainerbank sitzen.
Auf die Frage nach dem aktuellen Zustand des Bayern-Coaches erklärte Eberl vor der Partie gegen Atlético, dass die Erholung bislang nach Plan verlaufe. Gleichzeitig machte der Sportvorstand deutlich, dass es weiterhin keinen konkreten Termin für eine Rückkehr gibt.
Kompanys Genesung verläuft ohne Komplikationen
„Die Genesung verläuft gut, es gibt keine Komplikationen, er hat die Ruhe, die er braucht, um wieder gesund zu werden“, erklärte Eberl.
Damit gibt es zumindest aus medizinischer Sicht erfreuliche Nachrichten für den deutschen Rekordmeister. Dennoch möchten die Verantwortlichen beim Comeback ihres Trainers keinerlei Risiko eingehen.
Entscheidend ist laut Eberl die Einschätzung der behandelnden Ärzte. Erst wenn sämtliche Untersuchungen abgeschlossen sind und die Mediziner grünes Licht geben, soll über eine Rückkehr gesprochen werden. „Und wenn irgendwann die Ärzte grünes Licht geben, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind und die Ärzte sagen: ‚Okay, jetzt wäre er bereit‘, dann werden wir darüber sprechen, wann dieser Moment kommen könnte.“
Eine schnelle Rückkehr des Belgiers ist damit weiterhin nicht absehbar.
„Wir reden nicht über Fußball“

Bemerkenswert ist auch, wie die Verantwortlichen derzeit mit ihrem Trainer kommunizieren.
Eberl bestätigte, dass er weiterhin regelmäßig mit Kompany in Kontakt steht. Sportliche Themen spielen bei diesen Gesprächen allerdings bewusst keine Rolle. „Wir telefonieren oft miteinander, ohne uns jeden Tag anzurufen. Wir reden nicht über Fußball. Wir bewahren die Ruhe, und es wird noch ein bisschen dauern“, betonte der Bayern-Boss.
Die Münchner wollen ihrem Cheftrainer damit offenbar die notwendige Zeit geben, um sich vollständig von seiner Erkrankung zu erholen.
Für den FC Bayern bedeutet das, dass Aaron Danks vorerst weiter die sportliche Verantwortung übernehmen wird.
Der Interimstrainer steht derzeit ohnehin vor einer schwierigen Aufgabe. Neben dem Ausfall von Kompany muss der Rekordmeister zahlreiche Verletzungen innerhalb der Mannschaft verkraften. Mit Ismael Saibari, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Luis Díaz fehlen mehrere wichtige Offensivspieler.
Trotz dieser angespannten Situation wollen die Bayern bei ihrem Cheftrainer nichts überstürzen.
Die Botschaft von Eberl ist eindeutig: Kompanys Genesung entwickelt sich positiv, doch der Zeitpunkt seiner Rückkehr hängt ausschließlich von der medizinischen Freigabe ab. Bis dahin genießt die Gesundheit des Belgiers oberste Priorität.









Kommentare