Roman Weidenfeller hat eine eigene Erklärung dafür, warum Karim Adeyemi nicht im aktuellen DFB-Kader steht. Der frühere BVB-Torhüter vermutet hinter der Entscheidung von Bundestrainer Jürgen Klopp auch eine Botschaft an den Offensivspieler.
In der Sky-Sendung „Triple – Der Hagedorn-Fußballtalk“ verwies Weidenfeller auf Adeyemis Defensivarbeit im Oktober. Gegen Griechenland habe der 24-Jährige zu spät nach hinten umgeschaltet. „Und das passt Jürgen Klopp gar nicht“, sagte der Weltmeister von 2014. Möglicherweise handle es sich bei der Nichtnominierung um einen „kleinen Denkzettel“.
Adeyemi fehlt gegen Serbien und die Niederlande
Klopp hatte am Donnerstag seinen Kader für die letzten beiden Spiele der Nations-League-Gruppenphase vorgestellt. Am 13. November tritt die DFB-Elf in Belgrad gegen Serbien an, drei Tage später folgt in Berlin das Duell mit den Niederlanden. Adeyemi gehört zu den prominenten Namen, die nicht dabei sind.
Im Oktober hatte er unter Klopp noch zum Aufgebot gehört. Gegen die Niederlande begann er nach Weidenfellers Eindruck stark, vergab aber eine Großchance, die den Sieg hätte bringen können. Der Ex-Keeper kennt Klopps Ansprüche genau, schließlich spielte er während dessen gesamter Amtszeit beim BVB unter ihm.

Nicht alle in der Runde teilten diese Einschätzung. Didi Hamann zeigte sich von der Entscheidung überrascht und hätte Adeyemi wegen seines Tempos gerne im Kader gesehen. Die Gründe könne aber nur der Bundestrainer selbst nennen.
Sportlich läuft es für Adeyemi derzeit allerdings auch beim FC Barcelona nicht rund. Der Flügelspieler, der im Juli für eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro aus Dortmund nach Katalonien gewechselt war, wartet seit Mitte September auf eine Torbeteiligung.










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